Im Sommer 2009 soll ein neuer qualifizierter Mietspiegel für Berlin erscheinen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat das GEWOS-Institut Hamburg/Berlin mit der Mietspiegelerstellung beauftragt. GEWOS hat als unabhängiges Beratungs- und Forschungsinstitut in der Vergangenheit eine Reihe von Mietspiegeln für Berlin erstellt.
Der Berliner Mietspiegel wird alle zwei Jahre veröffentlicht, um den Berliner Bürgern einen wissenschaftlich abgesicherten Überblick über die Mietverhältnisse in der Stadt zu geben. Es ist vorgesehen, in einer repräsentativen Befragung die Daten von rund 12.000 Wohnungen in Berlin zu erheben, wobei die Befragung jeweils etwa zur Hälfte bei Mieterinnen/Mietern und Vermieterinnen / Vermietern durchgeführt wird. Die Befragten werden gebeten, die Erhebungen zum Mietspiegel aktiv zu unterstützen. Mit der Teilnahme der zufällig ausgewählten Haushalte an der Befragung wird eine repräsentative Datengrundlage gesichert. Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig. Der Erhebungsstichtag ist der 1. Oktober 2008. Die Erhebung der hierzu notwendigen Daten findet zwischen Oktober 2008 und Januar 2009 statt. Die Datenerhebung ist in zwei Phasen unterteilt. In der ersten Phase werden in den nächsten Tagen eine Vielzahl von Haushalten angeschrieben und um die Beantwortung eines Kurzfragebogens gebeten. Es werden darin nur einige wenige Fragen gestellt, um festzustellen, welche Wohnungen für den Mietspiegel wichtig sind. In der zweiten Phase werden persönliche Interviews mit ausgewählten Haushalten geführt. Es werden Fragen zur Wohnungsausstattung, Wohnungsgröße und Miethöhe gestellt. Auch die Vermieterinnen/Vermieter beteiligen sich an der Befragung.Alle Daten werden strikt vertraulich behandelt. Die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen wird durch den Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit kontrollierend begleitet.Die Datenerhebung wird vom Berliner Mieterverein e.V., der Berliner Mietergemeinschaft e.V., dem Mieterschutzbund Berlin e.V. sowie dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., dem BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V. und dem Bund der Berliner Haus- und Grundbesitzervereine e.V. unterstützt.