Erfolgreich im Zukunftsdialog: 8. Standortkonferenz Tegel

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Der Flughafen Tegel wird geschlossen – und macht im wachsenden Berliner künftig nicht nur für Arbeitsplätze in der „Urban Tech Republic“ und einem Industrie- und Forschungspark Platz, sondern auch für ein neues Wohngebiet: das "Schumacher Quartier". Auf dem Areal sind 5.000 neue Wohnungen geplant, davon 2.500 durch die „Landeseigenen“ sowie 2.500 von anderen Bauherren. Auf der 8. Öffentlichen Standortkonferenz zur Nachnutzung unter dem Motto „TXL MACHT PLATZ. FÜR DEIN BERLIN.“ am 16. Juli 2016 nahmen daher der BBU und einige seiner Berliner Mitgliedsunternehmen, darunter drei kommunale Wohnungsbaugesellschaften und drei Genossenschaften, teil. 

Die Standortkonferenz 2016 richtete sich in Form eines Marktplatzes sowohl an die breite Berliner Öffentlichkeit als auch an das Fachpublikum und zog rund 1.000 Besucher an. Der Fokus der 8. Konferenz lag in diesem Jahr auf den Menschen, die am Standort tätig werden (wollen).

Die künftigen Nutzer mit ihren ganz konkreten Plänen wurden in den Vordergrund gestellt. In der neuen Nachbarschaft im Bezirk Reinickendorf sollen neue Entwürfe für das Leben in der Stadt der Zukunft greifbar werden: Im „Schumacher Quartier“ werden in einem lebendigen, städtischen Quartier fortschrittliche Lösungen für die klimaneutrale Energieversorgung und hohe Energiestandards ebenso wie neue Modelle für Mobilität aufgezeigt – Technologien, die nebenan, in der „Urban Tech Republic“, erforscht und entwickelt werden.

BBU-Mitgliedsunternehmen engagieren sich

Als sozial verantwortungsvolle Vermieter sind die BBU-Mitgliedsunternehmen besonders prädestiniert, sich auf dem neuen Areal zu engagieren. Von den städtischen Wohnungsbaugesellschaften präsentierten sich deshalb GESOBAU, Gewobag und degewo auf der Standortkonferenz.

Aber selbstverständlich wollen sich auch Wohnungsgenossenschaften aus Reinickendorf einbringen. Gerade auch sie können und wollen einen Schlüsselbeitrag zur ausgewogenen und nachhaltig stabilen Entwicklung des neuen Quartiers leisten. Als seitens der Tegel Projekt GmbH Ende Mai die Anfrage kam, ob sie an der 8. Standortkonferenz mitwirken wollten, stimmten sich die drei im Bezirk ansässigen Wohnungsbaugenossenschaften deshalb auch ganz kurzfristig ab und vereinbarten, ihr Interesse am Bauen im „Schumacher Quartier“ mit einem gemeinsamen Stand zu dokumentieren.

Trotz der Kürze der Zeit gelang es ihnen, einen ansprechenden, professionellen und mit Vorständen und Mitarbeiterinnen hochkarätig besetzten Gemeinschaftsstand zu entwickeln. Hier präsentierten sich – sogar mit multimedialer Unterstützung – die Baugenossenschaft „Freie Scholle“ zu Berlin eG, die Baugenossenschaft Reinickes Hof eG und die GEWIWO Berlin Wittenauer Wohnungsbaugenossenschaft eG als genossenschaftliche Gemeinschaft – und transportieren ausdrucksstark und modern, was genossenschaftliches Wohnen im Allgemeinen und das Wohnen bei den drei Reinickendorfer Genossenschaften im Besonderen ausmacht.

Das Ergebnis: Sowohl der Bezirk Reinickendorf als auch die Landespolitik haben das Interesse der Genossenschaften, sich im „Schumacher Quartier“ einzubringen, sehr positiv wahrgenommen. Bei seinem Standbesuch bekräftigte Baustaatssekretär Engelbert Lütke Daldrup deshalb auch, dass dieses Engagement sehr willkommen sei. Auch die Vorstände der drei Genossenschaften – Hans-Jürgen Hube, Wolfgang Lössl und Frank-Peter Pollenske – zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden.

Die nächste Standortkonferenz ist für das kommende Jahr geplant. 

Foto: Der Staatssekretär für Stadtentwicklung, Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup im Gespräch  mit dem rbb-Fernsehen auf der 8. Öffentlichen Standortkonferenz _Foto GEWIWO Berlin

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