ERFAHRUNGSAUSTAUSCH ZUR UMSETZUNG VON HARTZ IV IN DER LAUSITZ

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In Fortsetzung der Zusammenarbeit des Verbandes der Sächsischen Wohnungsgenossenschaften e.V. und des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. wurde die gemeinsame Veranstaltungsreihe zur Umsetzung der Kosten für Unterkunft und Heizung am 5. April mit einem Erfahrungsaustausch mit den Entscheidungsträgern zur Gewährung dieser Leistungen in der Lausitz fortgesetzt. Von den eingeladenen Entscheidungsträgern aus den Landkreisen Elbe/Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree/Neiße, Dahme-Spreewald und der Stadt Cottbus auf der brandenburgischen Seite der Lausitz waren der Einladung leider nur Vertreter aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Stadt Cottbus gefolgt.In der zweieinhalbstündigen Veranstaltung wurde die Gewährung der Kosten für Unterkunft und Heizung im Verhältnis zum Mietrecht umfassend erörtert und Erfahrungen zur rationellen Umsetzung ausgetauscht. Einen weiteren Schwerpunkt der Beratung bildeten Kriterien und Handhabungen von Umzügen bei nicht angemessenen Wohnkosten sowie die Kriterien der Angemessenheit. Obwohl in jedem Landkreis bzw. jeder kreisfreien Stadt die vorhandenen Regelungen sehr unterschiedlich sind, war der Erfahrungsaustausch für beide Seiten sehr erfolgreich. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden in den Arbeitskreisen der brandenburgischen Mitgliedsunternehmen umgesetzt. Die Veranstaltung trug auch zum persönlichen Kennenlernen der beteiligten Partner bei, die sich positiv auf die weitere Zusammenarbeit auswirken wird.Insgesamt wurde sichtbar, dass die Landkreise und kreisfreien Städte, die sich früh dazu entschlossen hatten, die Sachkunde der Wohnungswirtschaft einzubeziehen und die bei der Überarbeitung ihrer Richtlinien im ständigen Kontakt mit den Verbänden bzw. Unternehmen stehen, eine im Wesentlichen reibungslose und effektive Umsetzung der entsprechenden gesetzlichen Richtlinien verzeichnen konnten.