ENERGIEVERBRAUCH 2008 WEGEN KÄLTERER WITTERUNG LEICHT ANGESTIEGEN

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Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) ist der Gesamt-Energieverbrauch der BRD im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf 14.062 Petajoule (PJ) angestiegen. Der Anstieg sei im Wesentlichen auf Sonderfaktoren, wie die im Vergleich zum Vorjahr kältere Witterung, zurückzuführen. Der langjährige Trend zeige weiterhin einen rückläufigen Energieverbrauch, der in diesem Jahr um sechs Prozent unter dem Niveau von 1990 liege. Gleichzeitig ist das reale Bruttoinlandsprodukt in diesem Zeitraum um etwa ein Drittel gewachsen. Das heißt, Energie wird in Deutschland immer effizienter eingesetzt. Die Preise für Heizöl zur Raumheizung und für Diesel und Benzin an den Tankstellen sind in den letzten Monaten des Jahres 2008 deutlich gesunken. Dadurch hat sich der Anteil des Einkommens, den ein Haushalt für Energie ausgibt, von 10,6 Prozent zur Jahresmitte auf 8,9 Prozent im letzten Quartal verringert. Das bedeutet für einen Vier-Personen-Muster-Haushalt eine Entlastung von über 200 Euro.Weiter zeigen die Zahlen der AGEB, dass der Beitrag der erneuerbaren Energien in 2008 nochmals kräftig gestiegen ist. Ihr Anteil an der Stromerzeugung liegt mittlerweile bei rund 15 Prozent. Nimmt man die Beiträge der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt und im Kraftstoffbereich dazu, ergibt sich ein Anteil am Primärenergieverbrauch von 7,3 Prozent.