Unterschiedliche Konzepte und Pläne zur Steigerung der Energieeffizienz stiften gegenwärtig erhebliche Verwirrung. Angesichts dieser kaum noch überschaubaren politischen Aktivitäten fordert der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen die Bundesregierung auf, nationale Ziele für Klimaschutz und Energieversorgungssicherheit in einem einheitlichen, in sich schlüssigen und transparenten Gesamtkonzept zusammenzufassen. Für den Bereich des Wohnens sollte weitestgehend auf staatliche Anreize, Förderung der Eigeninitiative und Selbstverpflichtung gesetzt werden. Auf staatliche Eingriffe und bürokratische Auflagen solle hingegen verzichtet werden.
Vor dem Hintergrund einer Vielzahl von Akteuren – Bundesregierung, EU, Kraftwerksbetreiber – und einer unüberschaubaren Menge von energetischen und klimapolitischen Forderungen seien klare Linien notwendig, so GdW-Präsident Lutz Freitag. Der BBU unterstützt diese Forderungen. Die vom Deutschen Mieterbund vorgeschlagene Kappungsgrenze für warme Betriebskosten sei völlig unrealistisch, so Freitag weiter. "Eine solche Regelung lastet die finanziellen Auswirkungen eines verschwenderischen Energieverbrauchs von Mietern teilweise dem Vermieter an. Außerdem schränken diese Belastungen die Investitionsfähigkeit der Wohnungsunternehmen ein, die gerade für die Gebäudemodernisierung dringend erforderlich ist. Auch vergisst der Deutsche Mieterbund, dass auch energetische Modernisierungen zu Kaltmietenerhöhungen führen, die er andererseits vehement bekämpft."Der GdW hat für ein Positionspapier zum Stand und zu den Perspektiven der energetischen Gebäudesanierung von Wohnungsunternehmen vorgelegt. BBU-Mitgliedsunternehmen können das Positionspapier im BBU-Internet herunterladen. GdW Stellungnahme
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218B6_GdW-Stellungnahme20AG20III20endg
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