Energie- und CO₂-Bilanz 2023 Berlin

Energieverbrauch und CO₂-Emissionen weiter gesunken
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Mit der endgültigen Energie- und CO2-Bilanz 2023 meldet das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg einen Rückgang beim Energieverbrauch und bei den CO2-Emissionen. Sowohl der Primär- als auch der Endenergieverbrauch gingen zurück. 

Laut dem aktuellem Statistischen Bericht sank der Gasverbrauch das zweite Jahr in Folge auf 100.659 Terajoule (–0,5 %), den niedrigsten Wert seit 2017. Der Verbrauch von Steinkohle fiel um 16,1 % auf 18.758 Terajoule, der von Mineralölen um 3,3 % auf 62.958 Terajoule. Beide Energieträger erreichten damit ein Rekordtief seit 1990. Der Primärenergieverbrauch sank insgesamt um 3,6 % auf 217.850 Terajoule –38,8 % weniger als 1990.

Der Endenergieverbrauch verringerte sich um 2,4 % auf 193.975 Terajoule. Besonders stark war der Rückgang im „Verarbeitenden Gewerbe“ (–7,0 %) und in den „Haushalten“ (–5,1 %). Beim Stromverbrauch zeigte sich über alle Sektoren hinweg ein Minus von 3,4 %. Das „Verarbeitende Gewerbe“ verbrauchte 6,2 % weniger Strom, die „Haushalte“ 1,6 % und der Bereich „Gewerbe, Handel und Dienstleistungen“ 5,2 % weniger.

CO2-Emissionen ebenfalls rückläufig

Berlins CO2-Emissionen nach Verursacherbilanz betrugen 13,9 Millionen Tonnen –1,2 Millionen Tonnen bzw. 7,9 % weniger als im Vorjahr. Die Emissionen aus dem Erdgasverbrauch sanken um 5,3 % auf 2,5 Millionen Tonnen. Auch beim Stromverbrauch gingen die Emissionen deutlich zurück (–0,8 Millionen Tonnen bzw. –14,9 %). Bei den Emissionen aus Mineralölen zeigte sich ebenfalls ein Minus von –3,4 %.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg