Investitionskosten von insgesamt rund 49 Millionen Euro bis 2019 sind vorgesehen.
„Die Wohnungsbaugenossenschaft Eisenhüttenstadt geht mit gutem Beispiel voran. Das verbessert das Angebot an bezahlbarem Wohnraum vor allem auch in der Innenstadt. Dabei gilt es die Herausforderungen beim Bauen im Bestand im größten Flächendenkmal Deutschlands zu berücksichtigen. Wir unterstützen Eisenhüttenstadt neben weiteren drei Städten im Land beim Stadtumbau und der Qualifizierung des Wohnungsangebots mit Kooperationsvereinbarungen zur Beschleunigung des Prozesses, wobei Stadtumbau nicht nur den Abriss von Wohnungen, sondern auch die Aufwertung der Innenstädte einschließlich der energetischen Sanierung bedeutet. Mit den Kooperationsvereinbarungen unterstützen wir die Städte, deren Einwohnerzahlen sinken dabei, attraktiv für die Menschen zu bleiben“, sagte Ministerin Kathrin Schneider.
Die Innenstädte stehen im Fokus des Stadtumbaus. Zwei Typen von innerstädtischen Quartieren erhalten mit den Kooperationsvereinbarungen Sanierungsimpulse. Zum einen werden die innerstädtischen Altbauquartiere für das urbane Leben, die Identität und die Wohnraumversorgung weiter aufgewertet. Zum anderen geht es um sogenannte „Wohngebiete im Wandel“. Das sind innerstädtische Wohngebiete mit Gebäuden aus den 1950er und 1960er Jahren. Diese Quartiere werden an die Bedarfe bei Wohnungsgrundrissen, Wohnumfeld sowie Infrastruktur angepasst. Hier spielen Anforderungen an Barrierefreiheit, sozialverträgliche Mieten, Energieeinsparung und Klimaschutz eine große Rolle.
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