EINWOHNERZAHL BERLINS IST IN 2004 LEICHT GESUNKEN

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Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes lag die Bevölkerungszahl Berlins am 31. Dezember 2004 bei rund 3.387.800 Personen. Im Vergleich zum Stand am Anfang des Jahres verlor die Stadt ca. 600 Einwohner (-0,1 Prozent). Damit setzte sich die Bevölkerungsabnahme fort, wenngleich sie in 2003 mit einem Minus von knapp 4.000 Personen noch deutlich höher gewesen war. Im Verlauf des Jahres 2004 kamen rund 29.400 Kinder lebend zur Welt, etwa 700 mehr als im Jahr davor. Gleichzeitig sind 31.800 Personen verstorben, so dass sich ein Sterbeüberschuss von etwas mehr als 2.300 Personen ergab.Der für 2004 ermittelte Wanderungsgewinn von ca. 1.700 Personen konnte diese negative Bilanz bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung nicht ausgleichen. Im Jahr 2004 verlegten 115.300 Personen ihren Hauptwohnsitz nach Berlin, im Gegenzug haben 113.600 Personen die Stadt verlassen. Für das Jahr 2004 registrierte das Statistische Landesamt relativ hohe Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland von 10.800 Personen und gegenüber den neuen Bundesländern (ohne das Berliner Umland) von 4.600 Personen. An die alten Bundesländer verlor Berlin rund 800 Personen. Gegenüber seinem Umland hat Berlin wiederum einen Verlust zu verzeichnen, der mit rund 12.900 Personen zu Buche schlug und damit etwas höher lag als im Jahr 2003 (12.500 Personen).Bevölkerungsstand in Berlin seit 1991 (jeweils am Jahresende)Quelle: Statistisches Landesamt Berlin