Warum ist das Thema der Diskriminierung in Nachbarschaften wichtig? Bei fast einem Viertel der Beratungsanfragen, die die Fachstelle zwischen 2017 und 2021 erreichten, wurden Nachbar*innen als Verursachende der Diskriminierung benannt. Diese Diskriminierung kann in Nachbarschaftskonflikten vorkommen, aber auch ohne konkreten Konflikt können sich Nachbar*innen diskriminierend ausdrücken oder handeln. Betroffene Menschen fühlen sich allein gelassen und wissen nicht, wie sie sich schützen und wo sie Hilfe suchen können. Vermieter*innen, Hausverwaltungen und soziale Akteur*innen können auf unterschiedliche Instrumente zurückgreifen, um die Situation in ihren Beständen zu verbessern und präventiv das Problem entgegenzuwirken.
Die Fachstelle hat das Thema analysiert, sich mit Expert*innen ausgetauscht und einen Leitfaden für Betroffene, Vermieter*innen und soziale Akteur*innen erstellt. Gerne würden wir während des Salons den Leitfaden vorstellen und freuen wir uns auf einem fruchtbaren Dialog mit Ihnen.
Die Veranstaltung findet am Dienstag den 28. Juni 2022, 09:00 - 11:30 Uhr statt und wird von Dr. Christiane Droste, Koordinatorin der Fachstelle, und Dr. Lina Sánchez Steiner, wissenschaftliche Mitarbeiterin angeboten. Wir streben an, den Dialog als Präsenzveranstaltung in Berlin anzubieten. Ort wird noch bekannt gegeben.
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen begrenzt. Melden Sie sich bis zum 21.06.2022 für den Salon an. Anmeldungen bitte per Email an Lina Sánchez Steiner (lina.sanchez.steiner@fairmieten-fairwohnen.de).
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