EINFÜHRUNG EINER EINHEITLICHEN WERTSTOFFTONNE IN BERLIN

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Michael Müller (SPD), Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, hat am 30. April 2012 für das Land Berlin eine Vereinbarung zwischen seiner Senatsverwaltung, den Berliner Stadtreinigungsbetrieben und den für die Verpackungsabfälle zuständigen Dualen Systemen zur Einführung einer einheitlichen Tonne zur Sammlung von Wertstoffen unterzeichnet. Im Folgenden Auszüge aus der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Die einheitliche Wertstofftonne wird den Berlinerinnen und Berlinern ab dem 01. Januar 2013 zur Verfügung stehen. Mit ihr werden die bisherigen parallelen Sammelsysteme "Gelbe Tonne" und "Orange Box" zusammengeführt. Neben Verpackungen können dann auch andere mülltonnengängige Gegenstände aus Metall und/oder Kunststoff über die einheitliche Wertstofftonne entsorgt werden. Ausgenommen sind u. a. Elektrokleingeräte, Holz und Alttextilien. Für diese Materialien können wie bisher die Wertstoffsammelangebote der BSR (Recyclinghöfe, Sperrmüllabfuhren) genutzt werden. Wer bisher seine Verpackungsabfälle über die gelben Säcke entsorgt hat, kann diese auch  weiterhin für die gemeinsame Wertstoffsammlung verwenden.Auch in der neuen Wertstofftonne bleiben die bisherigen Verantwortlichkeiten für Verpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen erhalten. Das bedeutet, die BSR übernimmt die Sammlung der Wertstofftonne, sowie die Sortierung und Verwertung der Inhalte gemäß dem Mengenanteil selbst. Zum Start im Januar 2013 wird das bei etwa zwölf Prozent der Berliner Haushalte der Fall sein. Neben der Erleichterung für die Berliner - sie können künftig stoffgleiche Materialien in einer statt in zwei Tonnen sammeln - dient die einheitliche Wertstofftonne auch dem Umweltschutz. Ausgehend von einer Studie des Umweltbundesamtes kann in den kommenden Jahren in Berlin mit einer Erhöhung der Sammel- und Recyclingmenge um bis zu 25.000 Tonnen und so mit einem Beitrag zur Klimaentlastung gerechnet werden.

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