In der Begründung der Jury zur Preisverleihung an Eckhard Feddersen heißt es u.a.:
„Mit Ihrem Schaffen zeigen Sie auf beeindruckende Weise, wie das Leben aller Menschen durch gute Gestaltung vereinfacht werden kann. Gerade Menschen, die mit Einschränkungen konfrontiert sind, brauchen nicht nur funktionale, sondern vor allem schöne Räume, die ihnen unauffällig Unterstützung bieten, Wertschätzung vermitteln und sie in ihrer Persönlichkeit ernst nehmen. Hierfür stehen Sie mit Ihrem Lebenswerk.
Die Jury des Deutschen Alterspreises erachtet dies als äußerst auszeichnungswürdig.“
Die Laudatio hielt Prof. Dr. Andreas Kruse, Leiter des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg. Eine weitere kritische Würdigung des renommierten Architekturkritikers Prof. Dr. Falk Jaeger finden Sie im Anhang. Feddersen war bis zu seinem Ruhestand 2014 lange Jahre verlässlicher Partner des BBU. Selbst nach der Büroübergabe an seine Nachfolger war er immer wieder gern gesehener Gast und Redner auf verschiedenen Veranstaltungen des BBU, wie z.B. den BBU-Neubautagungen und den BBU-Tagen in Bad Saarow. Insbesondere sein unermüdliches Engagement für das "Universal design" (frei übersetzt "Komfort für Alle") mit praktikablen und bezahlbaren Wohnlösungen, unabhängig von Alter und Behinderungsgrad, ist aus Sicht des BBU besonders zu würdigen.