Unter dem Titel "Mietspiegel: Was kostet Wohnen in Deutschland?" berichtete das mdr-Magazin Umschau kürzlich, dass die Kaltmieten in den neuen Bundesländern im Durchschnitt etwa ein Drittel niedriger ausfallen als im Bundesdurchschnitt.
Bundesweit läge die durchschnittliche Kaltmiete bei 5,55 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Kaltmieten seien mit 8,44 Euro pro Quadratmeter in München zu zahlen, am günstigsten wohne man mit 3,44 Euro in Eberswalde.Basis dieser Aussagen sind laut mdr die aktuellen Mietspiegel der Städte sowie Recherchen bei den jeweils größten Vermietern vor Ort, wobei nach einer voll sanierten Wohnung mit 65 Quadratmetern Wohnfläche gefragt wurden. Über dem Bundesdurchschnitt lägen in den neuen Ländern danach die Mietpreise in Stralsund (5,94 Euro/qm) und Rostock (5,66 Euro/qm), knapp unter dem Bundesschnitt lägen Babelsberg, Potsdam und Falkensee mit jeweils 5,44 pro Quadratmeter, gefolgt von Bernau (5,38 Euro/qm), Meißen und Dresden (beide 5,27 Euro/qm). Die niedrigsten Kaltmieten werden nach den mdr-Recherchen in Hoyerswerda (4,22 Euro/qm), Brandenburg/Havel (3,88 Euro/qm), Naumburg (3,83 Euro/qm), Weißenfels (3,66 Euro/qm) und Eberswalde (3,44 Euro/qm) erzielt.