Die Dresdner Bank will ihr Eigenkapital effizienter nutzen und prüft deshalb den Verkauf eines Immobilienportfolios aus rund 300 überwiegend von der Bank selbst genutzten Immobilien. Das Portfolio werde in den nächsten Wochen einem ausgewählten Käuferkreis angeboten und soll dann in einem Bieterverfahren veräußert werden, teilte die Bank mit.
"Wir fokussieren uns voll und ganz auf unsere Kunden", sagt Herbert Walter, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank. Das Immobilienmanagement sei weder Kerngeschäft, noch erfülle es die selbst gesteckten Renditeziele der Bank. „Wir können das in den Immobilien gebundene Kapital deutlich profitabler in unserem Kundengeschäft einsetzen“, so Walter weiter. Nicht zu dem für den Verkauf vorgesehenen Immobilien zählten diejenigen der Frankfurter Zentrale der Bank. An den Filial-Standorten der Bank werde sich nichts ändern, da mit einem etwaigen Erwerber sehr langfristige Mietverträge vereinbart werden sollen.