Das größte Sonnenkraftwerk mit einer Leistung von 254 Kilowatt-Peak (kWp) entsteht an der Karower Chaussee in Berlin-Buch, zwei weitere mit jeweils 100 kWp an der Seefelder Straße in Hohenschönhausen sowie an der Sewanstraße in Lichtenberg. Zusammen produzieren die Anlagen pro Jahr rund 400.000 Kilowattstunden Strom und sparen im selben Zeitraum rund 200 Tonnen Kohlenstoffdioxid.
Das Besondere am Mieterstrom: Er wird direkt dort erzeugt, wo er gebraucht wird und nimmt keinen Umweg über das öffentliche Netz. Wohnungsbauunternehmen stellen Dachflächen zur Verfügung, die Berliner Stadtwerke errichten und betreiben darauf Solaranlagen und gewinnen sauberen Ökostrom „aus eigenem Anbau“. Dieser Strom wird direkt in das Stromnetz des Wohnhauses eingespeist und kann von den Mietern bezogen werden. Nachts und bei schlechtem Wetter sorgt ausschließlich Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen für Versorgungssicherheit, etwa aus Windkraftanlagen in Brandenburg.
Mit dem Ziel, Berlin auf seinem Weg zur klimaneutralen Stadt zu unterstützen und gleichzeitig den Mietern attraktiven Wohnraum mit günstigen Nebenkosten zu bieten, gehen die Anlagen Anfang 2017 ans Netz.
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