Jetzt ist es offiziell: Am 28. Februar wurde BBU-Vorstandsmitglied Klaus-Peter Hillebrand vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Berlin der Titel Dr. rer. oec. verliehen. Der BBU gratuliert dem Vorstandsvorsitzender der Domus Revision AG, Vorstand des Prüfungsbereichs des BBU und des vswg herzlich zu diesem Erfolg.
Die Genossenschaften, ihre besondere Rechtsform sowie ihre Existenz und Fortentwicklung in der heutigen Zeit haben Dr. Hillebrand schon immer besonders am Herzen gelegen. So ist er nicht nur Kommentator und Mitherausgeber des Berliner Kommentars zum Genossenschaftsrecht, welcher in Kürze in zweiter überarbeiteter Auflage erscheinen wird, sondern außerdem gefragter Vortragender und Dozent bei zahlreichen Veranstaltungen rund um das Genossenschaftswesen.Darüber hinaus hat er nunmehr auch eine wissenschaftliche Arbeit zu dem Thema verfasst. Ihr Titel: "Die genossenschaftliche Rückvergütung". Sie wurde vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Berlin zur Dissertation angenommen. Am 28. Februar 2008 erfolgten Disputation und Promotion zum Doktor rer. oec.Zum Thema der genossenschaftlichen Rückvergütung gibt es im Bereich des genossenschaftlichen Wohnungswesens kaum empirische Daten. Die Rückvergütung wird als Marketing- und Steuerungsinstrument zur Erhöhung der Mitgliederzahlen und damit zum Wachsen und zur Stärkung der Wohnungsgenossenschaften bisher nur wenig genutzt.Mit seiner Dissertation will Dr. Hillebrand dieses besondere, aber dennoch leicht handhabbare Anreizinstrument zum Nutzen der Genossenschaften bekannt machen. BBU-Vorstandskollege Ludwig Burkardt: "Damit macht sich Dr. Hillebrand sehr um die Genossenschaften verdient. Ich beglückwünsche ihn herzlich zu diesem Erfolg."Die Doktorarbeit wird im wissenschaftlichen Hammonia Verlag veröffentlicht und kann dort bezogen werden. Die wichtigsten Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit will Dr. Hillebrand zudem in ein Praxishandbuch zum Thema Rückvergütung einfließen lassen. Anhand von Musterbeispielen, Checklisten und Arbeitshilfen sollen hier konkrete Wege zur Umsetzung dieses Mitgliederbindungsinstruments aufgezeigt und allen Wohnungsgenossenschaften zugänglich gemacht werden. Die BBU-Medien werden Sie weiter informieren.