DIGITALES ANTENNENFERNSEHEN (DVB-T) STARTET IN COTTBUS UND FRANKFURT (ODER) – ANALOGE SENDER IN NORD-BRANDENBURG WERDEN ERSATZLOS ABGESCHALTET

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Seit dem 12. Dezember 2006 wird das terrestrische Fernsehen in den Regionen Cottbus und Frankfurt (Oder) nur noch digital verbreitet. Neue Senderstandorte sind Booßen und Cottbus-Calau. Mit dem Start des digitalen Antennenfernsehens (DVB-T) erhöht sich das über Dach- oder Zimmerantenne empfangbare Angebot in den Regionen auf 11 Programme sowie zusätzliche Datendienste. Im Gegensatz zur Region Berlin/Potsdam ist das digital-terrestrische Programmangebot jedoch auf die öffentlich-rechtlichen Sender begrenzt und umfasst keine privaten TV-Anbieter. Gleichzeitig wird die analoge Ausstrahlung über Antenne in diesen Gebieten beendet. Das bedeutet, dass der terrestrische TV-Empfang nur noch über ein zusätzliches Empfangsgerät – den Digitalreceiver bzw. eine Settop-Box – möglich ist, das zwischen Antenne und TV-Gerät geschaltet wird. Keine Änderungen ergeben sich bei einer TV-Versorgung über Kabel oder Satellit.Am 31. Dezember 2006 endet zudem die analoge Fernsehverbreitung im nördlichen und nordwestlichen Brandenburg. Konkret sind dies die Sender Pritzwalk (Das Erste und rbb), Casekow (Das Erste) und Dippmannsdorf (rbb). An den nördlichen Landesgrenzen besteht regional die Möglichkeit, das DVB-T-Angebot aus Mecklenburg-Vorpommern zu empfangen. Außerhalb dieses Versorgungsbereichs ist kein TV-Empfang über Antenne mehr möglich. Hier, wie auch in einzelnen Regionen um Cottbus und Frankfurt (Oder), steht alternativ lediglich der TV-Empfang über Kabel und Satellit zur Verfügung.Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat Antworten auf häufig gestellte Fragen zur DVB-T-Einführung in Brandenburg in einer Werbepublikation "Digitales Fernsehen über Antenne" zusammengestellt, die die BBU-Mitgliedsunternehmen im BBUNet im pdf-Format abrufen können. FAQ

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