DIE VER- UND ENTSORGER DREHEN AN DER GEBÜHRENSCHRAUBE - DIE BBU-MITGLIEDER HALTEN ERFOLGREICH DAGEGEN

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In Berlin ging soeben die Jahrespressekonferenz des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) zu Ende, dessen Mitglieder knapp 40 Prozent des Berliner Wohnungsmarktes bewirtschaften. Auf ihr informierte Verbandsvorstand Ludwig Burkardt über die erfolgreichen Aktivitäten der Vermieter gegen den Betriebskostenanstieg und über die aktuelle Auseinandersetzung mit den Berliner Wasserbetrieben. Seit den 90er Jahren steigen die für die Betriebskosten relevanten Gebühren stetig an. Ein besonders krasses Beispiel sind die Tariferhöhungen der Berliner Wasserbetriebe: Deren erste Stufe zum 1. Januar 2004 (+15%) brachte pro Haushalt Mehrkosten von 60 bis 100 Euro jährlich, durch die Anhebung um fünf Prozent zum Jahresbeginn 2005 kamen weitere 20 bis 35 Euro dazu. Für das laufende Jahr wird ein durchschnittlicher Zweipersonen-Haushalt in Berlin fast 500 Euro für Wasser und Abwasser zahlen müssen, während es in München nur 289 Euro sein werden - und das bei durchschnittlich geringerem Einkommen. Auch für die Müllentsorgung sind in Berlin seit 2005 14 Prozent mehr zu zahlen. Die Strompreise sind seit dem Jahr 2000 um 15 Prozent gestiegen, und auch die Erhöhung der Grundsteuer belastete die Mieter.Trotz dieser Kostenspirale lagen die von den BBU-Mitgliedsunternehmen mit ihren Mietern abgerechneten Betriebskosten in 2003 unter dem Niveau von 1995, gegenüber dem Vorjahr konnte sogar ein Rückgang um fünf Prozent erreicht werden. Wie dieser Erfolg möglich wurde und wie die Vermieter gegen den Anstieg der Betriebskosten vorgehen, erfahren Sie in der Pressemappe zur Jahrespressekonferenz des BBU. Weitere zentrale Themen der Pressekonferenz: Explosion der Berliner Wasserpreise – und kein Ende abzusehenStädtische Gesellschaften erfolgreich auf KonsolidierungskursWohnen bei Genossenschaften etabliert sichaktuelle Wohnungsmarktdaten: Leerstandsentwicklung, Investitionen, Modernisierungsstand Pressemappe zur Jahrespressekonferenz Berlin 2005