Bei der feierlichen Eröffnung des 7. Jahrgangs des Masterstudiengangs "Real Estate Management" von BBA und HTW ging es um neue Herausforderungen einer sich verändernden Wirtschaft, die Relevanz von Softskills und welchen Wert das Studium für seine Absolventen hat.
Mit einem Empfang im Berliner Roten Rathaus ging der neue Jahrgang im Masterstudiengang "Business Administration in Real Estate Management" (MBA) der BBA - Akademie der Immobilienwirtschaft, e.V. und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) an den Start. Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführender Vorstand der BBA, hieß die Teilnehmer herzlich willkommen: "Gerade die Immobilienbranche, die gewaltige Werte bewegt, braucht engagierte Führungskräfte, die als Persönlichkeiten auf die Bedeutung und die Attraktivität der Branche hinweisen."Professor Dr. Michael Heine, Präsident der HTW, zeichnete die Strukturveränderungen in der deutschen Volkswirtschaft nach und beschrieb die Herausforderungen, vor der sie heute steht: Sie muss mit ökologischen Problemen fertig werden, sich im globalen Wettbewerb behaupten, mit technologischen Entwicklungen Schritt halten und logistische Anforderungen bewältigen, die noch vor ein paar Jahrzehnten unvorstellbar waren. Auf keinen Fall dürfe man sich der Illusion hingeben, dass dieser Prozess jetzt abflaue. Er werde sich vielmehr beschleunigen. Lebenslanges Lernen sei deshalb unabdingbar. Dabei würden vor allem die sogenannten Softskills an Bedeutung gewinnen: "Wenn Arbeitsprozesse sich ausdifferenzieren und interdisziplinärer werden, brauchen Sie Fähigkeiten in der Moderation und in der Konfliktbewältigung", erklärte Heine.Dorette König MRICS, Geschäftsführerin der Savills Immobilien Beratungs-GmbH, ermutigte die neuen Teilnehmer, das Studium zu nutzen, um ihre Führungskompetenzen auszubauen: "Je höher die Ebene, desto größer die Verantwortung und desto mehr sind die vorhandenen Softskills und ein breites Fachwissen entscheidend", erklärte König. Das größte Wissen nütze nichts, wenn der Einzelne nicht in der Lage sei, zu kommunizieren, den Partner abzuholen und eine für alle Beteiligten erkennbare Win-Win-Situation herzustellen. Christian Rücker, Alumni des MBA Real Estate Management und Vorstand des Absolventenverein der HTW, versprach den Studierenden: "Ihre Erwartungen werden übertroffen werden". Rücker und andere erfolgreiche Absolventen der vorangegangenen Jahre waren zur Eröffnung gekommen, um ihre ehemaligen Kommilitonen zu treffen und den "Neuen" mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Beim anschließenden Empfang kamen die Beteiligten miteinander ins Gespräch. Dabei ging es auch um die Frage, wie sich solch ein anspruchsvolles Studium mit dem Beruf vereinbaren lässt. "Der absolute Wahnsinn", fasst Robert Rehfeldt von DB Services Immobilien GmbH seine Studienzeit zusammen. Er steht kurz vor dem Abschluss. Doch für ihn hat sich die Mühe jetzt schon gelohnt. "Ich bin jetzt in der Lage, bei jedem wichtigen Thema mitzureden – egal ob es um Controlling, Steuern oder Bewertung geht. Das Studium ist die Tür, die gebraucht wird, um in den großen Saal hinein zu kommen", so Rehfeldt. Nach Erfahrung der Absolventen bietet der MBA von HTW und BBA beste Chancen auf eine Karriere in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern. Befragt nach ihrer beruflichen Entwicklung, gaben 97 Prozent an, dass sie die Studieninhalte gewinnbringend in ihrem aktuellen Unternehmen einsetzen können. Die Hälfte der Absolventen hat bereits in eine höhere Position gewechselt. Mehrere Alumnis bekleiden die Position eines Geschäftsführers.
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