Die 1893 in Eberswalde: digital durch die Corona-Krise

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Das Genossenschaftshaus der Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 in der Ringstraße 183 ist seit dem 16. März für den Publikumsverkehr geschlossen. In der Corona-Krise helfen sich die 43 Genossenschaftler*innen mit diversen digitalen Anwendungen und profitiert dabei von den Prozess-Optimierungen der vergangenen drei Jahre. Am Baustart des aktuellen Projekts BRAND.VIER für den Um- und Rückbau von 30 Wohnblöcken in der Havellandstraße hält die 1893 fest. Am 7. April 2020 soll es wie geplant losgehen. 

1893-Vorstand Guido Niehaus sagte: „Für unsere Mitglieder und alle, die sonst mit uns sprechen, sind wir ganz normal erreichbar. Alle Mitarbeiter sind sowieso mit Tablets und Smartphones ausgestattet und über E-Mail, Telefon oder die sozialen Medien erreichbar. Wir haben nur den Platz gewechselt. Unsere Arbeit bleibt dank moderner Technologien die gleiche. Aber der Plausch mit den Kollegen fehlt uns, auch der Kontakt zu unseren Mitgliedern. Alles andere läuft einfach weiter. Wirklich jeder zieht mit, das macht uns sehr stolz.“ 

Digitales Arbeiten mit Slack, MeisterTask, Zoom, IVM Professional und ZHAUS

Die 1893 profitiert in der Corona-Krise von den Prozess-Optimierungen der vergangenen drei Jahre. Die Mitarbeiter*innen haben viele Abläufe gestrafft und digitalisiert. Die interne Kommunikation läuft fast ausschließlich über den Instant Messaging-Dienst Slack. Projekte wickeln die Mitarbeiter*innen im Kanban-Stil über die Kollaborations-Software MeisterTask ab. Das Vermietungsbüro ist ohnehin digital und läuft wie gewohnt weiter. Auch die Mitarbeiter*innen in der Buchhaltung, Kundenbetreuung, Technik und Vorstand nutzen digitale Anwendungen, Unterschriftspflichten und Zahlungsverkehr werden im Homeoffice erledigt.

1893 setzt auf Vertrauensarbeitszeit 

„Wir vertrauen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Und wir kennen ihre Situation, wenn die Kinderbetreuung wegfällt oder die Angst vor Ansteckung wächst“, sagte 1893-Vorstand Volker Klich, der selbst im Home Office arbeitet und seine beiden kleinen Kinder betreut. „Bevor nun die Krankenscheine ins Haus flattern, die Teams nicht mehr ausreichend besetzt sind und die finanziellen Sorgen bei der Belegschaft wachsen, haben wir uns für diesen Weg entschieden, ergänzte er. „Die Eltern leisten in dieser Krise enorm viel“, sagte Guido Niehaus. „Darauf können wir nicht mit unbezahltem Urlaub reagieren. Das ist Gift für die Arbeitsmotivation. Und das hilft niemandem weiter. Deshalb setzen wir auf moderne Technologien und Vertrauen.“ 

Bild: 1893 im Homeoffice; Copyright: 1893 

 

 

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