Im Rahmen der Fachmesse DEUBAU in Essen wurden zehn innovative Wohnungsbauprojekte ausgezeichnet. Die Verleihung des renommierten Preises stand dabei ganz im Zeichen von innovativen Technologien, Klimaschutz und Energieeffizienz.
Auch dieses Mal war die Beteiligung der Bauherren und ihrer Planer wieder beeindruckend: Insgesamt 223 Projekte mit rund 13.000 fertig gestellten Wohnungen wurden zum Doppelwettbewerb um die Deutschen Bauherrenpreise Modernisierung 2007 und Neubau 2008 eingereicht. "Damit zeigt sich erneut, dass der Deutsche Bauherrenpreis als wichtigster Wettbewerb zur Auszeichnung realisierter Wohnungsbauprojekte in Deutschland einen besonders hohen Stellenwert hat", freute sich GdW-Präsident Lutz Freitag. Zum Deutschen Bauherrenpreis 2008 (Neubau) wurden 132 Projekte eingereicht. Unter ihnen zeichnete eine Jury unter Vorsitz von Dr.-Ing. Irene Wiese-von Ofen, ehemalige Bau- und Planungsdezernentin der Stadt Essen, zehn Projekte mit einem Preis aus. Elf weitere erhielten eine "besondere Anerkennung". "Der Bauherrenpreis leistet als wichtigster nationaler Wohnungsbauwettbewerb bundesweit beachtete Beiträge zum innovativen Wohnungsbau", so Freitag. Die ausgezeichneten Projekte des diesjährigen Wettbewerbes demonstrierten auf vielfältige Weise, wie technische Innovationen in den Wohnungsbau Eingang fänden. Dabei wurde seitens der Jury die jeweils neue technische Lösung hinsichtlich ihrer Nutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit eingeschätzt. Auch der Einsatz innovativer Techniken zur Steigerung der Energieeffizienz und Stärkung des Klimaschutzes spielte bei der Preisvergabe eine bedeutende Rolle. Beim Wettbewerb wurde deutlich: Kosteneinsparung und Ressourcenschonung sind im Wohnungsbau weiterhin von großer Bedeutung. Hohe Qualität und tragbare Kosten im Wohnungsneubau wie auch in der Modernisierung von Bausubstanz seien keine Gegensätze. Besonderen Wert legte die Jury auf die Einbindung der begutachteten Neubauprojekte in den städtebaulichen und historischen Kontext. Denn die Stärkung der Innenentwicklung der Städte sei nicht nur ein zentraler Maßstab für die Nachhaltigkeit eines Bauvorhabens, sondern verbinde auch Bau- und Stadtkultur miteinander. Der Deutsche Bauherrenpreis wird seit 1986 jährlich unter dem Motto "Hohe Qualität –Tragbare Kosten" verliehen. Ausgelobt wird der Wettbewerb von der Arbeitsgruppe KOOPERATION des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Bundes Deutscher Architekten BDA und des Deutschen Städtetages (DST).