Berlin und Potsdam – Unter den 19 Unternehmen, die heute in Essen mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet werden, sind gleich drei aus der Hauptstadtregion. Maren Kern, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU): "Ich gratuliere den ausgezeichneten Unternehmen herzlich und freue mich besonders, dass alle drei BBU-Mitgliedsunternehmen sind."
Die WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH, Lübbenau, erhielt einen Preis, für die Charlottenburger Baugenossenschaft eG, Berlin, und die Gebäude- und Wohnungsverwaltungs-GmbH Wittstock gab es eine besondere Anerkennung. Der Deutsche Bauherrenpreis gilt als der wichtigste nationale Wohnungsbauwettbewerb. Er wird heute Abend im Rahmen der DEUBAU in Essen in Verbindung mit einem Symposium zum Thema "energieeffiziente Sanierung von Stadtbauquartieren" verliehen. Bei den ausgezeichneten Objekten ist es nach Auffassung der Jury unter Vorsitz von Dipl.-Ing. Hans-Otto Kraus gelungen, Ressourcenschonung und zukunftsfähiges Wohnen bei der Modernisierung miteinander zu verbinden. "Bauherren und Planer haben sich hier von der Betrachtung des Einzelobjekts gelöst und das Quartier als Ganzes in den Blick genommen", erläuterte Kern. Bei der WIS wurde ihr Projekt "Spreewaldhaus" ausgezeichnet. Hierbei wurde ein Stadtbild prägendes Hochhaus von Grund auf saniert und für das Wohnkonzept "Servicewohnen" neu gestaltet. Die Charlottenburger Baugenossenschaft eG erhielt die besondere Anerkennung für das Projekt "Mellerbogen", die Gebäude- und Wohnungsverwaltungs-GmbH Wittstock für ihr Projekt "Niedrigenergiehaus Kuhstraße". Dieses Ensemble erhielt im Juni 2009 bereits das BBU-Qualitätssiegel "Gewohnt gut – fit für die Zukunft". Unter dem Dach des BBU sind 365 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.