Deutsche Wohnen veröffentlicht Jahresergebnis 2021/ Positive Entwicklung auch 2022 erwartet

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Die Deutsche Wohnen SE blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 und erwartet auch für 2022 eine positive Entwicklung. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wichtige operative Ziele erreicht und ein Jahresergebnis nach Steuern von 919 Millionen Euro (Vorjahr: 1.553,1 Mio.) vorgelegt. Der Rückgang des Jahresergebnisses ist auf eine geringere Verkaufsaktivität, Firmenwertabschreibungen, Zeitwertanpassungen von Wandelschuldverschreibungen sowie transaktionsbedingte Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit der Vonovia SE zurückzuführen.

Konstantina Kanellopoulos, Co-CEO der Deutsche Wohnen: "Die Deutsche Wohnen hat im vergangenen Jahr strategisch die richtigen Weichen für die zukünftige Entwicklung gestellt. Das prägendste Ereignis war der erfolgreiche Zusammenschluss mit der Vonovia. Zudem hat die Deutsche Wohnen ihre Neubauaktivitäten forciert und das Geschäft konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Gemeinsam mit der Vonovia können wir jetzt noch kraftvoller agieren und zukunftsfähige Lösungen für bezahlbaren und klimafreundlichen Wohnraum bieten."

Lars Urbansky, Co-CEO der Deutsche Wohnen: "Das vergangene Geschäftsjahr war trotz anhaltender Corona-Krise für die Deutsche Wohnen sehr erfolgreich. Wir haben unsere operativen Ziele erreicht, die Qualität unseres Portfolios weiter verbessert und die Bilanz gestärkt. Ein wichtiger Meilenstein war auch der Verkauf von rund 11.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten an das Land Berlin, mit dem wir einen Beitrag zur Erweiterung des landeseigenen Bestands leisten konnten."

Verantwortungsvoller Partner für Berlin und darüber hinaus
Der im September 2021 bekanntgegebene Verkauf ausgewählter Immobilien an das Land Berlin ist Teil des "Zukunfts- und Sozialpakts Wohnen", den Deutsche Wohnen und Vonovia im Mai 2021 mit dem Berliner Senat vorgestellt hatten. In diesem Zusammenhang sind dem Land Berlin von den beiden Unternehmen insgesamt rund 20.000 Wohnungen zum Kauf angeboten worden. Für insgesamt rund 14.750 Wohn- und 450 Gewerbeeinheiten wurde im September 2021 mit den drei Landesgesellschaften HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, degewo AG und Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH eine Einigung erzielt. Die Transaktion untermauert die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Land Berlin. Angesichts der Corona-Pandemie hat die Deutsche Wohnen in den vergangenen zwei Jahren vollständig auf Mieterhöhungen verzichtet. In Berlin werden zudem Mietsteigerungen über den Bestand hinweg in diesem und den kommenden zwei Jahren auf ein Prozent und anschließend für zwei weitere Jahre auf die Höhe der Inflationsrate begrenzt.

Klimaschutz im Fokus
Im vergangenen Geschäftsjahr hat die Deutsche Wohnen ihre Klimastrategie weiter vorangetrieben. Hebel hierfür sind neben gezielten Investitionen in die Modernisierung des Gebäudebestands und in den Ausbau der dezentralen Wärmeversorgung auch der Einsatz erneuerbarer Energien, der Neubau klimaschonender Immobilien, die Gebäudeautomation sowie smarte Anwendungen zur Heizungssteuerung. Um die eigenen Nachhaltigkeitsaktivitäten noch transparenter zu machen, hat die Deutsche Wohnen eine neue Methodik zur Bewertung von Klimarisiken für den Gebäudebestand eingeführt, die passgenau auf die Immobilienwirtschaft sowie die Geschäfts- und Klimastrategie des Unternehmens zugeschnitten ist. Dem neuen Ansatz liegen die Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) zugrunde, der international anerkannten Initiative zur Unternehmensberichterstattung bezüglich klimabezogener finanzieller Chancen und Risiken. In der deutschen Immobilienbranche nimmt die Deutsche Wohnen mit dem neuen Instrument zur Klimaszenarioanalyse eine Vorreiterrolle ein. Im Zuge der Integration der Deutsche Wohnen in die Vonovia wird die technische Lösung zukünftig auch konzernweit eingesetzt.

Positiver Ausblick 2022
Die Deutsche Wohnen blickt positiv auf das Geschäftsjahr 2022 und erwartet eine solide Entwicklung der wesentlichen Unternehmenskennzahlen. Die Prognose sieht einen FFO I in Höhe von 490 Millionen Euro. und weiteres NAV-Wachstum vor. Wie bereits vom Mehrheitsaktionär Vonovia SE kommuniziert, wird beabsichtigt liquide Mittel zu reinvestieren und nicht in Form einer Dividende auszuschütten.

Ansprechpersonen

 Silke Schendel
Silke
Schendel

Referentin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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