Deutsche Wohnen präsentiert Ergebnisse ihrer Stakeholderbefragung 2018 zu Nachhaltigkeit

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Die Deutsche Wohnen hat von September bis November 2018 eine umfassende Stakeholderbefragung zu Nachhaltigkeit durchgeführt, deren Ergebnisse nun vorliegen. Rund 670 Vertreter aus den verschiedenen Anspruchsgruppen des Unternehmens wurden online und in qualitativen Interviews gebeten, ein breites Spektrum an wohnungswirtschaftlich relevanten Nachhaltigkeitsthemen zu gewichten und die Leistungen des Unternehmens in diesen Themenfeldern zu bewerten. Von den angefragten Stakeholdern – Kunden, Mitarbeiter, Investoren und Analysten, Geschäftspartner, Medien sowie Akteure aus Politik, Verbänden und Gesellschaft – beteiligten sich rund 28 Prozent an der Befragung. Dies gab die Deutsche Wohnen am 13. Dezember 2018 bekannt. 

Drei Jahre nach der letzten Stakeholderbefragung bescheinigen 77 Prozent der Teilnehmer der Deutsche Wohnen eine positive Entwicklung. Hervorgehoben wurde u.a. der Beitrag zum Klimaschutz, den das Unternehmen mit seinen umfassenden Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen leistet. Die relevantesten Themen aus Sicht der Stakeholder liegen bei Kundenzufriedenheit, Kundengesundheit und -sicherheit sowie dem Dialog mit den Mietern. Diese Ergebnisse bestätigen die Resultate der Mieterbefragung aus dem Herbst 2017. Zudem zeigen die Antworten die hohe Gewichtung von langfristig ausgerichtetem und fairem Wirtschaften. Als weniger wichtig bewerten die Befragten z.B. die Ausstattung von Wohnungen mit „Smart-Home-Lösungen“ oder die Berücksichtigung von „Biodiversität“.
Die besten Unternehmensleistungen sehen die Befragten in der langfristigen wirt-schaftlichen Stabilität des Unternehmens und in seiner Compliance. Auch die Förderung von historischer Bausubstanz, Denkmalschutz und Baukultur wird positiv bewertet. Optimierungspotenzial zeigt sich in den Bereichen Kundenzufriedenheit sowie beim Dialog mit Politik, Kommunen und der Öffentlichkeit.
In den qualitativen Interviews betonen die Experten, dass mit der Bereitstellung von Wohn- und Lebensraum eine soziale Verantwortung einhergehe, die in Zeiten von Wohnraumknappheit und gesellschaftlichen Veränderungen umso entscheidender sei. Dies bedinge auch, das eigene Handeln gegenüber der Öffentlichkeit transparent zu machen. Wie die gesamte Branche stehe die Deutsche Wohnen in einem Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit energetischer Sanierung und der Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums.
Befragt nach den Herausforderungen und Trends für die nächsten 10-20 Jahre werden vor allem die Themen Digitalisierung, Energieeffizienz, Schaffung von Wohnraum sowie Quartiersentwicklung genannt. Hier sieht sich die Deutsche Wohnen gut gerüstet, da diese im Anfang 2018 aufgesetzten strategischen Nachhaltigkeitsprogramm verankert sind.

„Wir sind davon überzeugt, dass nachhaltiges Handeln die Zukunftsfähigkeit der Deutsche Wohnen sichert und auch unsere Stakeholder davon profitieren. Daher sind eine strategische Herangehensweise und die konsequente Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmen für uns von großer Bedeutung. In unserem Nachhaltigkeitsprogramm haben wir uns in allen relevanten Handlungsfeldern ambitionierte Ziele gesetzt. Die Ergebnisse der Stakeholderbefragung bestätigen unsere Prioritäten: den Ausbau der Kundenorientierung und das breit angelegte Investitionsprogramm für die zeitgemäße Sanierung und Modernisierung unserer Bestände“, sagt Michael Zahn, Vorstandvorsitzender der Deutsche Wohnen SE.

 

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 Silke Schendel
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