„10 Jahre UNESCO-Welterbe, über 100 Jahre ein Beispiel für Wohnungsbau, der mit einer einzigartigen Architektur genug Raum, Licht und Grün für alle bietet. Die Siedlungen der Berliner Moderne sind Vorbild für die Gestaltung moderner Quartiere auch im 21. Jahrhundert. Wir wissen aus Mieterbefragungen, dass unsere Mieter sehr gerne in den Siedlungen wohnen. Deshalb sind sie auch für uns maßstabgebendes Vorbild beim Neubau. Wenn unsere geplanten Neubauten in Berlin, Potsdam und Dresden nach Jahrzehnten noch so gut funktionieren wie diese Siedlungen, haben wir alles richtig gemacht“, sagte Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen, zum Jubiläum.
Auf dem Fest gab es moderierte Talks zur Nachhaltigkeit und Upcycling sowie zum Thema UNESCO-Welterbeliste und den Weg dorthin. Mit der denkmalgerechten Sanierung der Siedlungen von 2009 bis 2013 durch das Immobilienunternehmen wurde u.a. die charakteristische Farbigkeit der Siedlungen wieder hergestellt. Daneben wurden unter anderem die Gebäudehüllen energetisch erneuert, Dachgeschoss- und Kellerdecken wärmegedämmt sowie Gärten und Grünflächen nach gartenpflegerischen Grundsätzen instandgesetzt.
Die zwischen 1913 und 1934 entstandenen Siedlungen zeichnen sich so international nicht nur durch ihre große Bedeutung, sondern auch durch ihren guten Erhaltungszustand aus. So hat die Deutsche Wohnen bis 2013 rund 41 Millionen Euro in die denkmalgerechte Sanierung ihrer vier Siedlungen investiert. Die Zusammenarbeit mit Denkmalschutzbehörden und Bezirken war und ist dabei kooperativ und vom beidseitigen Interesse am Erhalt der Siedlungen geprägt.
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