Der Vorstand der Deutsche Wohnen AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 11. Juni 2012 eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen mit Bezugsrechten für die Aktionäre beschlossen. Grund der Kapitalerhöhung ist der geplante Erwerb der BauBeCon-Gruppe.
Zu den Gründen der Kapitalerhöhung und dem Erwerb der BauBecCon-Gruppe äußerte sich Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen AG: "Die Deutsche Wohnen ist auf starkem Wachstumskurs. Wir haben Ende Mai den Zuschlag für den Erwerb des 23.500 Einheiten umfassenden BauBeCon-Portfolios mit Beständen insbesondere in Berlin, Rhein-Main, Hannover/Braunschweig/Magdeburg erhalten. Dies ist ein Portfolio, das zu 82 Prozent in urbanen Zentren liegt und damit unsere bisherigen Bestände sinnvoll ergänzt. Mit dieser profunden wohnungswirtschaftlichen Expertise und auch weil deutsche Wohnimmobilien in weltwirtschaftlich turbulenten Zeiten ein sicherer Hafen sind, treten wir heute an den Kapitalmarkt heran, um das für das Wachstum notwendige Kapital einzuwerben."Die neuen Aktien werden den Aktionären mit einem Bezugsverhältnis von 7:3 zu einem noch festzusetzenden Bezugspreis je neuer Aktie im Wege eines mittelbaren Bezugsrechts angeboten. Insgesamt strebt die Gesellschaft einen Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung in Höhe von 425 bis 475 Millionen Euro an. Rund 75 Prozent des Nettoemissionserlöses sollen für die Finanzierung des geplanten Erwerbs der BauBeCon Gruppe und der verbleibende Teil für ergänzende Akquisitionen, bei denen sich die Gesellschaft in fortgeschrittenen bzw. erfolgversprechenden Verhandlungen befindet, sowie für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.Credit Suisse und UBS Investment Bank werden die Kapitalerhöhung als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners begleiten. Co-Lead Managers sind die Bayerische Landesbank, die DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, die Kempen & Co N.V. und die UniCredit Bank AG.
Ansprechpersonen