Die Immobiliengruppe Deutsche Annington, die in 2004 für rund sieben Milliarden Euro die Eon-Tochter Viterra übernommen hatte, strebt in den nächsten drei bis fünf Jahren einen Wohnungsbestand von 500.000 WE in Deutschland an. Auch eine spätere Aufstockung auf eine Million Wohnungen sei möglich, sagte Unternehmenschef Volker Riebel der Financial Times Deutschland.
Bereits heute ist das Unternehmen mit einem Bestand von 230.000 Wohnungen Marktführer in Deutschland. Im Jahr 2005 habe die Deutsche Annington bei einer Durchschnittsmiete von 4,60 Euro pro Quadratmeter Mieterlöse von rund 750 Millionen Euro erzielt und weitere 996 Millionen Euro durch den Verkauf von 10.000 Wohnungen eingenommen, so Riebel weiter. Die Zahl der Wohnungsverkäufe werde sich auf 6.000 bis 8.000 Wohnungen jährlich einpendeln.