DER IMMOHAI SUCHT NACHWUCHS: DER BBU AUF DER "VOCATIUM BERLIN"

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Am 5. und 6. Juni 2012 warben der BBU und drei seiner Mitgliedsunternehmen auf der Ausbildungsmesse "vocatium Berlin" für die Ausbildung zur Immobilienkauffrau bzw. zum Immobilienkaufmann. Die Resonanz der mehr als 9.500 an der Messe teilnehmenden Schülerinnen und Schüler war außerordentlich positiv. Auf Grund des demographischen Wandels sinken die Schülerzahlen seit einigen Jahren rapide. Dies führt zwangsläufig auch zu einer sinkenden Zahl an Absolventen. Außerdem beklagen Unternehmen die sinkende Ausbildungsreife und Qualität der Bewerber. Gleichzeitig steigt jedoch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Obwohl in diesem Jahr durch den doppelten Abiturjahrgang ungewöhnlich viele Absolventen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, lässt diese Entwicklung schon jetzt einen Fachkräftemangel entstehen. Umso wichtiger ist es, Maßnahmen zu ergreifen, um im Wettstreit um die besten Azubis bzw. die qualifiziertesten Bewerber zu bestehen.Schon vor einigen Jahren wurde seitens der Wohnungswirtschaft erkannt, dass die Ausbildung zur Immobilienkauffrau bzw. zum Immobilienkaufmann unter den Absolventen nicht zu den beliebtesten zählt, was aber vor allem an ihrer mangelnden Bekanntheit liegt. Um dies zu ändern und Interesse an der Branche zu wecken, wurde im Jahr 2009 die Azubikampagne durch den GdW und seine Regionalverbände ins Leben gerufen. Nach der Messe "Stuzubi" im November 2011 und dem "Tag der Berufe" im März 2012 war dies die dritte Messe, auf der der BBU mit der neu gestalteten Kampagne für die Immobilienkaufleute warb. Ein gemeinschaftlicher Messeauftritt mit StrahlkraftNeben dem BBU waren auch die GSW, die HOWOGE und die GESOBAU mit eigenen Ständen vertreten, um für diesen spannenden Ausbildungsberuf zu werben. Geschickt zusammen platziert und mit Roll-Ups zur Kampagne an allen vier Ständen versehen, wirkten die vier Stände wie ein Gemeinschaftsstand – einer der größten auf der Vocatium.Um das Interesse für den Messeauftritt des Verbands und drei seiner Mitgliedsunternehmen zu erhöhen, hatte der BBU zwei "Goodies" anzubieten: Eine Airbrushkünstlerin, die Tattoos sprühte, als auch ein Geschicklichkeitsspiel zogen große Aufmerksamkeit auf sich – und damit die jungen Messebesucher an den Stand. Interessierte Besucher konnten sich u.a. das Maskottchen der Kampagne, den Immohai, als abwaschbares Tattoo auf den Arm sprühen lassen und beim Geschicklichkeitsspiel auf spielerische Art und Weise zeigen, welche der für den Beruf als Immobilienkauffrau bzw. Immobilienkaufmann benötigten vielfältigen Eigenschaften sie bereits mitbringen. Das Interesse am Stand war enorm.Der Immohai auf ImagetourZusätzlich war der Immohai persönlich in den Messehallen unterwegs, um unter dem Motto "No Hai -  nur Immobilienprofi" für den Ausbildungsberuf zu werben und weitere Interessenten an den Stand zu locken.     Mit Erfolg, denn der Andrang war groß. Dies wurde genutzt, um für den Beruf und die Immobilienbranche im Ganzen zu werben, immer mit dem Hinweis, dass unsere Mitgliedsunternehmen garantiert keine Haie sind. Hierbei wurde der Stand des BBU tatkräftig von Ausbildungsleitern und Azubis der DEGEWO, der ProPotsdam und der WBM unterstützt.Die Bemühungen der letzten Jahre zeigten offenbar große Wirkung. Das Interesse an Beratungsgesprächen für den Beruf der Immobilienkauffrau bzw. des Immobilienkaufmanns war so groß, dass entgegen der ursprünglichen Planung nicht nur GSW, HOWOGE und GESOBAU, sondern auch der BBU persönliche Informationsgespräche mit interessierten Schülerinnen und Schülern der 9. bis 12. Klassenstufe führten. Insgesamt wurden an den vier Ständen Einzelgespräche mit über 220 Jugendlichen geführt. Einige ließen sich sogar von mehreren der Mitgliedsunternehmen beraten oder hatten gleich eine ganze Bewerbungsmappe dabei.Die Veranstaltung, die unter gemeinsamer Schirmherrschaft von Prof. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung Jungend und Wissenschaft sowie Dieter Wagon, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin- Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit stand, kann für den BBU und alle seine Mitglieder als voller Erfolg und positive Werbung für die Immobilienbranche verbucht werden. Weitere Informationen zur Azubikampagne gibt es unter www.immokaufleute.de.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
Mitarbeiterin
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