Dass die demografische Entwicklung eine wesentliche Determinante für den Wohnungsmarkt darstellt, ist fast schon Allgemeingut. Sie beeinflusst sowohl die Quantität und Qualität der Nachfrage von Wohnraum als auch die künftige Personalstruktur in den Wohnungsgenossenschaften und –unternehmen in hohem Maße.
Bezogen auf die Wohnraumnachfrage soll eine aktuelle Ausschreibung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen des Forschungsprogramms "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" (ExWoSt) der Frage nachgehen, mit welchen Strategien der veränderten Bevölkerungsentwicklung begegnet werden kann. Die demografischen Veränderungen werden sich neben der Wohnungsnachfrage auch auf das Potential der Personalentwicklung in der Wohnungswirtschaft auswirken. In welchem Maße sehen sich Wohnungsunternehmen und –genossenschaften davon betroffen und mit welchen Strategien begegnen sie diesen Entwicklungen? Dr. Wolfgang Serbser, Projekt- und Wirtschaftsberatung Berlin (ProWB), wird diesen Fragen in den nächsten Wochen nachgehen und das Gespräch mit ausgesuchten Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungsunternehmen suchen. Die Gespräche werden als Bestandteil einer kooperativen Bedarfsanalyse zur Personalentwicklung im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des in Potsdam angesiedelten Projektes "WorkIn 45plus" durchgeführt (siehe Berichterstattung in den BBU-Nachrichten 09/2012). Gesprächsanfragen werden ausgewählten Unternehmen und Genossenschaften mit Schwerpunkt in Potsdam und den angrenzenden Kommunen in den nächsten Wochen übermittelt. Die Ergebnisse werden allen Mitgliedsunternehmen des BBU zugänglich gemacht.
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