DELLMANN: DANK STADTUMBAU SINKT WOHNUNGSLEERSTAND WEITER

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Der Infrastrukturminister des Landes Brandenburg, Reinhold Dellmann, hat zum Ende des Jahres 2007 eine positive Bilanz des Stadtumbaus in Brandenburg gezogen. Bis Oktober 2007 seien 37.000 Wohnungen abgerissen worden und der Leerstand in den 32 Stadtumbaustädten von rund 20 auf 17 Prozent gesunken. Dellmann erklärte, beim Stadtumbau sei Brandenburg auf einem guten Weg. Von den geplanten rund 55.000 Wohnungen seien bereits 37.000 vom Markt genommen. "Wir wollen mit der Städtebauförderung attraktive, lebenswerte und zukunftsfähige Städte gestalten. Dabei leisten Stadtumbau und insbesondere die Aufwertung der Innenstädte einen wichtigen Beitrag", so Dellmann. Das Land habe sich seit 2002 auf die am stärksten vom Leerstand betroffenen Städte konzentriert. Der Abriss von einem Drittel des damaligen Wohnungsleerstandes, rund 55.000 Wohnungen sei vorgesehen, um den betroffenen 45 Wohnungsunternehmen insbesondere bei der Altschuldenhilfeentlastung zu helfen.Durch die Abrissförderung sei der Wohnungsleerstand deutlich gesenkt worden. In den 32 Stadtumbaustädten habe sich landesweit der Leerstand von 20,1 Prozent im Jahr 2003 auf 17,1 Prozent 2005 gesenkt. Weitere Beispiele seien die Leerstandsreduzierungen in den Städten Guben von 22,5 auf 15,3 Prozent, in Wittenberge von 22,7 auf 20,9 Prozent und in Cottbus von 15,8 auf 11,5 Prozent.Für den Abriss seien bisher 162 Millionen Euro bewilligt worden. Bis 2009 stünden aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Kommunen rund 400 Millionen Euro für Rückbau und Aufwertung zur Verfügung. Integrierte Stadtentwicklungskonzepte dienten als Basis der Förderung des Landes. Städtebauliches Ziel der Stadtumbauförderung im Land Brandenburg bilde der Abriss "von außen nach innen", die Stärkung der Innenstadt und die soziale Quartiersentwicklung. Rund 156 Millionen Euro würden für Aufwertungsprojekte zur Verfügung gestellt. Förderschwerpunkte der Aufwertung seien die Innenstadtstärkung, die Sanierung städtebaulich wertvoller Altbauten, die Neugestaltung des öffentlichen Raumes sowie die Anpassung der städtischen Infrastruktur.