degewo und WBM bauen Pepitahöfe mit 1.024 Wohnungen in Berlin-Spandau

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Es ist ein Großprojekt des Berliner Wohnungsbaus: degewo und Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) wollen 1.024 Wohnungen in der Wasserstadt Oberhavel in Berlin-Spandau bauen. Der Spatenstich für das Neubauquartier der beiden landeseigenen Unternehmen ist im Juli geplant. Die Spandauer Wasserstadt ist einer von 12 großen Wohnungsbaustandorten, die der Berliner Senat kürzlich vorgestellt hat. Der geförderte Wohnungsanteil soll dort 25 Prozent betragen, sodass die Nettokaltmieten bereits bei 6 Euro pro Quadratmeter beginnen werden.

"Dieses Projekt ist ein weiterer Schritt zu mehr Wohnraum für Berlin. Mit einer Kombination aus eigenem Neubau und schlüsselfertigen Ankäufen werden wir die Zahl landeseigener Wohnungen in den kommenden Jahren deutlich erhöhen", sagte Christoph Beck, Vorstand des landeseigenen Berliner Wohnungsbauunternehmens degewo. Für degewo und WBM ist das Projekt Mertensstraße zugleich das erste Neubauvorhaben in Berlin-Spandau.

WBM-Geschäftsführerin Christina Geib: "Inmitten der Wasserstadt Oberhavel entsteht bis 2018 ein neues Quartier, das einer breiten Bevölkerungsgruppe Wohnen, Freizeit und Erholung bietet. Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit mit den privaten Entwicklern, Bezirk und Senat."

Die beiden landeseigenen Wohnungsbauunternehmen haben mit den Projektentwicklern Kilian Immobiliengruppe und MHMI einen Kaufvertrag über das schlüsselfertige Projekt mit 1.024 Wohnungen abgeschlossen. Die Realisierung des Bauvorhabens liegt in der Verantwortung der Projektentwickler. "Die Bauanträge sind bereits eingereicht, nun hoffen wir auf weitere Unterstützung von Senat und Bezirk, damit wir zügig mit dem Bau beginnen können", so Jürgen Kilian, Geschäftsführer der Kilian Immobiliengruppe. Zurzeit läuft noch das Bebauungsplanverfahren für das 60.000 Quadratmeter große Areal.

Geplant ist die Errichtung des Neubauquartiers in der Mertensstraße in acht Bauabschnitten. Der städtebauliche Entwurf sieht eine klassische Blockrandbebauung mit weitläufigen grünen Innenhöfen vor. Die bis zu sechs geschossigen Wohngebäude bieten rund 75.000 Quadratmeter Wohnfläche für ein bis fünf Zimmer große Wohnungen (ca. 40 bis 111 Quadratmeter). Außerdem sind 479 Tiefgaragenparkplätze, 530 Quadratmeter Gewerbefläche für Läden und etwa 2.000 Quadratmeter öffentliche Spielplatzfläche vorgesehen. Das Bauvorhaben soll in Zusammenarbeit mit dem Projektsteuerer Intertec und dem Bauunternehmen Anes realisiert werden.

Auch einen Namen hat das neue Quartier bereits: Pepitahöfe, benannt nach der spanischen Tänzerin Pepita de Oliva, die Mitte des 19. Jahrhunderts ein Schlösschen im nahegelegenen Hakenfelde bewohnte.

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 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
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