Ab sofort nimmt die degewo neue Klauseln in die Gewerbemietverträge auf, die es Gewerbetreibenden verbieten, Produkte mit rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Inhalten zu verkaufen. Dazu zählen auch Modemarken oder Accessoires, die in der Öffentlichkeit mit einem Bezug zur rechten Szene wahrgenommen werden. Auch für Gaststätten, Restaurants und Kneipen gelten neue Regelungen. Ihnen ist es untersagt, ihre Räume für Versammlungen oder Veranstaltungen zu nutzen, auf denen rechtsextremes, rassistisches und antisemitisches Gedankengut verbreitet oder dargestellt wird.
„Rechtsextremismus und Rassismus gefährden ein friedliches, nachbarschaftliches Zusammenleben. Deshalb ist die Zusammenarbeit mit dem Berliner Beirat für Schöneweide für degewo ein wichtiges Anliegen. Gemeinsam wollen wir uns für ein friedliches, tolerantes und vielfältiges Schöneweide einsetzen, in dem die Menschen gut und gerne leben“, sagte Christian Glaubitz.
degewo arbeitet seit vielen Jahren mit dem Netzwerk „Organizing Schöneweide“ und der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus (MBR) zusammen. Seit einigen Jahren befindet sich der Stadtteil im positiven Wandel. Die HTW und viele neue Unternehmen haben sich hier angesiedelt. Vor allem junge Familien und Studenten zieht es nach Treptow-Köpenick.
Ansprechpersonen