Bei der Emission handelt es sich um den bislang größten Schuldschein eines Immobilienunternehmens am deutschen Kapitalmarkt, der an Nachhaltigkeitsziele gekoppelt ist - einen sogenannten ESG-linked Schuldschein. Die Verzinsung der Schuldscheindarlehen und der langfristigen Namensschuldverschreibungen ist damit auch an den Erfolg bei der Absenkung des CO2-Ausstoßes und die jährlichen Neuvermietungen an Wohnberechtigungsschein-berechtigte Haushalte gebunden. degewo richtet mit dieser Transaktion die Unternehmensfinanzierung an der Strategie der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit aus.
Mit einer gewichteten durchschnittlichen Laufzeit von rund 17,5 Jahren schafft degewo die Voraussetzung zur Absicherung der langfristigen Finanzierungskosten auf einem günstigen Zinsniveau. So verfügt auch fast die Hälfte der Emission über Zinsfestschreibungszeiten von 20 und mehr Jahren.
Den Transaktionserlös wird degewo für die Rückführung der Brückenfinanzierung nutzen, die das Unternehmen zur Akquisition der Vonovia- und Deutsche Wohnen-Bestände zum Jahresbeginn 2022 aufgenommen hatte.
„Mit dieser erfolgreichen Debüt-Transaktion am Kapitalmarkt hat degewo den Bedarf der Investoren getroffen. Die besonders hohe Nachfrage der Investoren zeigt, dass ESG-linked Schuldscheine geeignet sind, auch bei Finanzierungen unserer sozialen und ökologischen Verantwortung gerecht zu werden und neue Maßstäbe zu setzen. Die Emission diversifiziert die Basis unserer Finanzierungspartner und erhöht damit unsere Flexibilität und Unabhängigkeit bei der Umsetzung unserer Finanzierungsstrategie.“, kommentiert Christoph Beck, Vorstandsmitglied bei degewo, und ergänzt: „Wir fühlen uns in unserem Bestreben, unsere wirtschaftliche Solidität zu erhalten und das Engagement von degewo beim Thema Nachhaltigkeit in den Finanzmarkt zu tragen, bestärkt.“
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