degewo startet zweites Werkstattverfahren zur baulichen Entwicklung der Wiesenburg

PDF
Am kommenden Mittwoch startet das zweite Werkstattverfahren für die Entwicklung des historischen Areals der Wiesenburg im Wedding: Zielstellung ist die Erarbeitung einer genehmigungsfähigen Lösung für Wohnungsneubau und Sanierung der denkmalwürdigen Bausubstanz.

Der Beteiligungsprozess zur Entwicklung des historischen Areals der Wiesenburg geht in die zweite Runde: Aufbauend auf den Ergebnissen des ersten Werkstattverfahrens zur Ideenfindung von Nutzungskonzepten im vergangenen Jahr soll nun in einem weiteren diskursiven Planungsverfahren das städtebaulich-architektonische Bebauungskonzept für die Wiesenburg weiterentwickelt werden. Ziel ist es, bis Sommer 2017 ein konsensfähiges Gesamtkonzept für das anstehende Baugenehmigungsverfahren zu erarbeiten.

Kooperatives Planungsverfahren mit vier Architekturbüros

Die Durchführung des zweiten Werkstattverfahrens erfolgt als kooperatives Planungsverfahren mit Beteiligung der vier Architekturbüros Dahm Architekten + Ingenieure GmbH (Berlin), Bollinger + Fehlig Architekten GmbH (Berlin), PPAG architects ZT GmbH (Wien) und SPP – Schüttauf und Persike Planungsgesellschaft mbH (Berlin).

Jetzige Nutzer*innen der Wiesenburg am Verfahren beteiligt

Wie schon im ersten Werkstattverfahren ist der Verein „Die Wiesenburger e.V.“ im Verfahren beteiligt und vertritt die Interessen der heutigen Nutzer und Bewohner. Rund 40 weitere Akteure und Vertreter aus Bezirk, den Fachbehörden der Senatsverwaltung und des Quartiersmanagements sind zur Teilnahme am Verfahren eingeladen.

degewo will behutsam entwickeln

Die „Wiesenburg“ bezeichnet ein ca. 12.500 Quadratmeter großes Areal mit Ruinen und denkmalgeschützter Bausubstanz, das degewo im November 2014 vom Land Berlin übertragen wurde. „Als verantwortungsvolle Eigentümerin wollen wir das Gelände behutsam entwickeln und durch Wohnungsneubau ergänzen, um dem Quartier eine neue Zukunft zu geben“, sagt degewo-Vorstand Christoph Beck. Dabei sollen die Interessen der derzeitigen Nutzer und Bewohner sowie die Belange des Denkmalschutzes Berücksichtigung finden. Auch die sozio-kulturelle Nutzung des Geländes soll nach Möglichkeit gestärkt werden.

Über Zielstellung und methodische Vorgehensweise des zweiten Werkstattverfahrens hat sich das zuständige Stadtplanungsamt Berlin-Mitte mit degewo einvernehmlich verständigt.

Ansprechpersonen

 Bertram Schwarz
Bertram
Schwarz
Besonderer Vertreter und Büroleiter Vorstandsbüro
Vorstand
T +49 (30) 89781 - 113