Am 21. Mai zogen die ersten Mieter in ihr neues Zuhause in der Waldsassener Straße / Ecke Pfabener Weg ein. Die Wohnungen sind zwischen 38 und 112 Quadratmetern groß und barrierearm ausgestattet, neun von ihnen behindertengerecht. „Wir haben den ersten kommunalen Wohnungsneubau seit zehn Jahren fristgerecht und zu den geplanten Kosten erstellt. Die Nachricht des Tages lautet: Wir können Neubau und sind zudem ein Garant für bezahlbare Mieten“, sagte degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka. Die Mietpreise liegen zwischen 7,00 und 9,50 Euro nettokalt, und betragen im Durchschnitt 8,50 Euro nettokalt.
„Neben den vielen schon umgesetzten Maßnahmen für den Wohnungsbestand ist Neubau das beste Mittel, um den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten“, so Stadtentwicklungssenator Michael Müller. „Das Neubautempo, das die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften gerade vorlegen, ist gut und notwendig.“ Michael Müller hat gemeinsam mit Frank Bielka den fertiggestellten Neubau besichtigt und die ersten Mieter begrüßt.
In dem Neubau hat degewo erstmals Wohnungen mit Energiespartipps ausgestattet. Aufkleber an Fenstern, Badewannen und Duschen geben Tipps zum richtigen Heizen und Lüften sowie zum sparsamen Wasserverbrauch. Die Aufkleber sind in Zusammenarbeit mit Studierenden der Fachbereiche Regenerative Energien und Kommunikationsdesign der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin-Schöneweide entwickelt worden. In der Kooperation zwischen HTW Berlin und degewo sind verschiedene Ideen entstanden, wie Mieter jenseits der üblichen Broschüren für das Thema Energiesparen sensibilisiert werden können.
Das Mietwohnungshaus in Mariengrün ist das erste fertiggestellte Projekt im umfangreichen Neubauprogramm von degewo. Derzeit werden weitere Neubauten in der Joachimstraße und in der Karl-Frank-Straße in Treptow-Köpenick umgesetzt. Bis zum Jahr 2020 plant Berlins führendes Wohnungsunternehmen den Neubau von insgesamt 3.500 neuen Wohnungen.
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