Der erste Wohnungsneubau eines kommunalen Wohnungsunternehmens in Berlin seit zehn Jahren steht kurz vor der Fertigstellung. In der Waldsassener Straße/Ecke Pfabener Weg baut degewo derzeit 52 neue Mietwohnungen. "Wir liegen genau im Zeit- und Kostenplan. Die ersten neuen Mieter können bereits im Mai einziehen", sagt degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka. Interessenten können sich vor Ort über das neue Wohnungsangebot informieren.
Elf Monate nach der Grundsteinlegung und fünf Monate nach dem Richtfest beginnt nun die Wohnungsvermietung für das sechsgeschossige Gebäude in der Waldsassener Straße 51. Die 52 Wohnungen sind zwischen 38 und 112 Quadratmeter groß und verfügen über einen Balkon. Alle Wohnungen sind barrierearm, neun von ihnen behindertengerecht ausgestattet. Die Mieten liegen zwischen 7,00 Euro und 9,50 Euro nettokalt. Die durchschnittliche Miete beträgt 8,50 Euro. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 5,7 Millionen Euro. Das neue Wohngebäude geht weit über die energetischen Anforderungen an Neubauten hinaus. Durch den energieeffizienten Bau können bis zu 55 Prozent der Energie eines herkömmlichen Neubaus gespart werden (Energiestandard KfW 55). "Wohnen in Mariengrün ist etwas Besonderes", sagt Irina Herz, Leiterin des degewo-Kundenzentrums Süd. "Sie können mitten im Grünen wohnen. Es gibt weitläufige Grünflächen, einen Naturschutzpark in der Nähe und nur wenige Meter entfernt brandenburgische Wiesen und Felder. Und durch die gute Lage müssen Sie trotzdem nicht auf die Nähe zur City verzichten." degewo baut derzeit nicht nur in Mariengrün. Aktuell laufende Projekte sind außerdem der Neubau von 250 Wohnungen in der Köpenicker Joachimstraße und 109 Wohnungen in der Elly-Heuss-Knapp-Straße in Rudow. Ab Frühjahr beginnen auch die Bauarbeiten für weitere 73 Wohnungen in den Ortsteilen Friedrichshagen und Altglienicke. Bis zum Jahresende 2014 werden sich bei degewo 621 Wohnungen im Bau befinden. Bis 2020 sind insgesamt 3.500 neue Wohnungen geplant.
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