degewo-Jahresbilanz schließt mit Gewinn von 58 Millionen Euro - Baubeginne für 1.578 Wohnungen geplant

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degewo hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem Bilanzgewinn von 58 Millionen Euro im Konzern abgeschlossen. 1,7 Prozent der Wohnungen standen zum Jahresende 2016 leer. Damit führt das Unternehmen seinen stabilen Wachstumskurs fort. "Das positive Jahresergebnis lässt uns zuversichtlich auf die an uns gestellten Anforderungen aus der Kooperationsvereinbarung "Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung" mit dem Berliner Senat blicken", sagte degewo-Vorstand Christoph Beck am 27. April 2017. Für das laufende Jahr sind weitere Investitionen in Höhe von 301 Millionen für Neubau und Ankauf geplant.

Von der "Roadmap" bis zur Kooperationsvereinbarung mit dem Berliner Senat

degewo plant ihren Wohnungsbestand bis 2021 um jährlich ca. 1.500 Wohnungen zu erhöhen. Sie erfüllt damit die vereinbarte Bestandserweiterung aus der Kooperationsvereinbarung "Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung", die am 4. April 2017 zwischen Berliner Senat und den städtischen Wohnungsbaugesellschaften geschlossenen wurde. Die Grundzüge des Bestandszuwachses wurden bereits mit der "Roadmap für 400.000 Wohnungen im Landeseigentum" im Mai 2016 festgelegt und mit der Kooperationsvereinbarung konkretisiert. Der Zuwachs soll durch Neubau und Ankäufe erreicht werden. degewo wird diese stadtpolitischen Ziele mit sozialem Augenmaß erfüllen und die Quartiere auch weiter verantwortungsvoll und nachhaltig entwickeln. Für das laufende Geschäftsjahr 2017 sind Investitionen von 105 Millionen Euro zur Bestandspflege und 301 Millionen Euro für Neubau und Ankauf vorgesehen. 2016 wurden Baubeginne für 1.578 Wohnungen realisiert.

Leerstand auf Rekordtief, leistbare Mieten im Bestand und im Neubau

Erstmals in diesem Jahr betrug der Wohnungsleerstand bei degewo weniger als 2 Prozent. Die Fluktuation lag bei rund 6 Prozent. Zum 31.12.2016 belief sich die durchschnittliche Nettokaltmiete im Bestand bei 5,89 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht unter Berücksichtigung des "Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten" einem Zuwachs von rund 2,0 Prozent gegenüber 2015 (5,79 Euro pro Quadratmeter). Im Neubau lag die Durchschnittsmiete bei 9,13 Euro/nettokalt pro Quadratmeter. Rund 30 Prozent der in 2016 neu errichteten Wohnungen wurden mit Wohnbaumitteln des Landes Berlin gefördert und zu einer Durchschnittsmiete von 6,50 Euro/nettokalt angeboten.

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 Silke Schendel
Silke
Schendel

Referentin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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