degewo feiert Richtfest für Holzhybridbau mit 46 Wohnungen in Friedrichshagen

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Am 16. Februar 2023 wurde bei der degewo Richtfest für nachhaltigen und bezahlbaren Wohnungsbau in Treptow-Köpenick gefeiert. degewo errichtet dort in der Stillerzeile 46 freifinanzierte Wohnungen. Bei dem Ergänzungsneubau stehen der Erhalt natürlicher Ressourcen und das Schaffen bezahlbaren Wohnraums im Fokus. Damit nimmt die Holzbauoffensive des landeseigenen Wohnungsunternehmens Fahrt auf. Nach aktuellen Planungen erfolgt die Fertigstellung des Neubaus in Friedrichshagen im August 2023.

Gleich an sechs Standorten errichtet degewo acht Neubauten mit insgesamt 253 Wohnungen in Holzhybridbauweise. Die Wohnungen entstehen als Ergänzungsbauten in bereits bestehenden Quartieren, die noch Platz für Wohnhäuser mit zwischen 25 und 56 Wohnungen bieten. Damit will das Unternehmen das Potenzial des ökologisch vorteilhaften Baustoffs nutzen, einen Beitrag für den Klimawandel leisten und Erfahrungen mit Blick auf die Zukunft sammeln.

Die Kombination der Baumaterialien Holz und Beton – kurz Holzhybridbauweise – im Wohnungsbau, bringt mehrere Vorteile mit sich: unter anderem weniger Energiebedarf und weniger Ressourcenverbrauch bei der Errichtung des Gebäudes. Diese kommen auch beim viergeschossigen Wohnungsneubau in der Stillerzeile zum Tragen. Besonders wertvoll hinsichtlich der Klimaveränderung ist das Retention-Gründach und eine nachhaltige Regenwasserversickerung auf dem Grundstück. Generalübernehmer ist die B&O Bau- und Gebäudetechnik GmbH & Co. KG.

Sandra Wehrmann, degewo-Vorstandsmitglied, erklärt: „Zum Erreichen der Klimaziele sind wir als Wohnungsunternehmen gefordert, innovative Techniken zum Bauen zu verwenden. Mit seiner besonders nachhaltigen Bauweise trägt das Gebäude in der Stillerzeile zu unserer Vision bei, das Stadtklima zu verbessern und CO2-Emissionen zu reduzieren. Nur mit den Erfahrungswerten solcher Projekte können wir auch in Zukunft ressourcenschonend und klimafreundlich bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wo immer es wirtschaftlich darstellbar ist, werden wir künftig gezielt Holzbau realisieren.“

Fotocredits: DAHM Architekten + Ingenieure GmbH

 

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