Auf dem 4.000 Quadratmeter großen Grundstück im Ortsteil Marienfelde mit seinen weitläufigen Grünflächen entstehen bis zum Sommer 40 bis 96 Quadratmeter große Mietwohnungen. Das Neubauprojekt zeigt, wie die Wohnungsbauförderung des Landes Berlin für sozialverträgliche Mieten eingesetzt werden kann: Die Mieten im Neubau am Tirschenreuther Ring werden durchschnittlich 6,50 Euro /m² nettokalt betragen. Das ist weit unterhalb des üblichen Neubau-Mietniveaus von rund 10 Euro/m².
Die Hälfte der Wohnungen sind ein bis zwei Zimmer groß. Da aber auch die Nachfrage von jungen Familien steigt, werden 22 Drei-Zimmer-Wohnungen gebaut sowie 15 Wohnungen mit vier Zimmern. Ersatzflächen für den ruhenden Verkehr für Mieter und umliegende Anwohner wurden bereits im vergangenen Jahr mit dem Neubau eines Parkhauses am Tirschenreuther Ring 26 fertiggestellt.
„Mit unseren Neubauten verfolgen wir das Ziel, lebenswerte Quartiere zu schaffen, in denen die Menschen gerne zuhause sind. Deshalb bauen wir für Neu-Berliner genauso wie für die Menschen, die schon lange in unserer Stadt leben“, so degewo-Vorstand Christoph Beck. Das sogenannte Quartier „Mariengrün“ in Marienfelde ist eines der großen degewo-Quartiere. Das Wohnungsbauunternehmen bewirtschaftet dort rund 3.600 Wohnungen.
„Wir wollten einen Neubau, der durch seine Architektur mit seiner Umgebung kommuniziert und sich nicht von ihr abschottet“, erklärte Christoph Rasche, Architekt bei degewo und technischer Projektleiter des Bauvorhabens. Weiterhin wird mit dem Neubau barrierearmer Wohnungen am Tirschenreuther Ring ein Mehrwert für das Quartier geschaffen, der es auch bereits ansässigen Bewohnern im Quartier ermöglicht, ihren Wohnraum an die aktuellen Lebensbedingungen anzupassen. Das Grundstück Tirschenreuther Ring 8 befindet sich bereits seit mehreren Jahrzehnten im Eigentum von degewo.
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