degewo feiert Richtfest für 38 neue Wohnungen in Holzhybridbauweise in Spandau

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Bis zum Frühjahr 2023 entstehen in Spandau 38 neue Mietwohnungen am Omnibushof 2 und 12 in Holzhybridbauweise. Das Projekt markiert den Auftakt zur Holzbauoffensive von degewo: An sechs Standorten (außer in Spandau u.a. in der Gropiusstadt, Marienfelde und Köpenick) entstehen insgesamt acht Neubauten mit 253 Wohnungen in Holzhybridbauweise. Damit will degewo das Potenzial dieses ökologisch vorteilhaften Baustoffs nutzen, einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten und Erfahrungen mit Blick auf die Zukunft sammeln. In der Spandauer Wilhelmstadt wurde am 25. August 2022 Richtfest gefeiert.

Das 35.000 Quadratmeter große Grundstück grenzt unmittelbar an die „Scharfe Lanke“ und die Berliner Seenlandschaft und ist geprägt durch Geschosswohnungsbau der 1960er-Jahre. Bis zum Frühjahr 2023 entstehen im weitläufigen Innenbereich zwei viergeschossige Ergänzungsbauten in Holzhybridbauweise mit insgesamt 38 überwiegend barrierefreien Mietwohnungen und einer Gesamtwohnfläche von rund 2.640 Quadratmetern. Die Hälfte der 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen ist sozial gefördert und wird zu Mieten ab 6,60 Euro/m² nettokalt angeboten. Möglich ist dies u.a. durch den Einsatz von Wohnungsbaufördermitteln des Landes Berlin.

Christoph Beck, degewo-Vorstandsmitglied: „Holz ist für uns ein wichtiger Zukunftsbaustoff. Wo es wirtschaftlich darstellbar ist, werden wir künftig gezielt Holzbau realisieren.“

Besonderes Markenzeichen der zwei Punkthäuser ist neben der ansprechenden gegliederten Lärchenholzfassade das gesunde Raumklima. Gebaut wird nach energetischem Standard KfW 55, mit einem extensiven Gründach und einem umweltfreundlichen Fernwärmeanschluss. Zusätzlich entstehen 84 Fahrradstellplätze sowie eine Außenanlage mit großem Kinderspielplatz. Die Holzhybridbauweise wird den Anforderungen an moderne Gebäuden wie Lebensdauer, Nachhaltigkeit, kurze Montagezeiten, Wärmeschutz und flexible Gestaltung in optimaler Weise gerecht. Die Entwurfsplanung stammt aus der Feder der Dresdner Architektin Susann Wötzel. Als Generalübernehmer zeichnet die B & O Gruppe aus Berlin verantwortlich. Für die Gestaltung des Wohnumfeldes nach Abschluss der Arbeiten konnten die Anwohner_innen ihre Ideen im Rahmen eines frühzeitigen Beteiligungsverfahrens einbringen.

Fotonachweis: B & O Gruppe, Berlin

Ansprechpersonen

 Silke Schendel
Silke
Schendel

Referentin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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