Das 35.000 Quadratmeter große Grundstück grenzt unmittelbar an die „Scharfe Lanke“ und die Berliner Seenlandschaft und ist geprägt durch Geschosswohnungsbau der 1960er-Jahre. Bis zum Frühjahr 2023 entstehen im weitläufigen Innenbereich zwei viergeschossige Ergänzungsbauten in Holzhybridbauweise mit insgesamt 38 überwiegend barrierefreien Mietwohnungen und einer Gesamtwohnfläche von rund 2.640 Quadratmetern. Die Hälfte der 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen ist sozial gefördert und wird zu Mieten ab 6,60 Euro/m² nettokalt angeboten. Möglich ist dies u.a. durch den Einsatz von Wohnungsbaufördermitteln des Landes Berlin.
Christoph Beck, degewo-Vorstandsmitglied: „Holz ist für uns ein wichtiger Zukunftsbaustoff. Wo es wirtschaftlich darstellbar ist, werden wir künftig gezielt Holzbau realisieren.“
Besonderes Markenzeichen der zwei Punkthäuser ist neben der ansprechenden gegliederten Lärchenholzfassade das gesunde Raumklima. Gebaut wird nach energetischem Standard KfW 55, mit einem extensiven Gründach und einem umweltfreundlichen Fernwärmeanschluss. Zusätzlich entstehen 84 Fahrradstellplätze sowie eine Außenanlage mit großem Kinderspielplatz. Die Holzhybridbauweise wird den Anforderungen an moderne Gebäuden wie Lebensdauer, Nachhaltigkeit, kurze Montagezeiten, Wärmeschutz und flexible Gestaltung in optimaler Weise gerecht. Die Entwurfsplanung stammt aus der Feder der Dresdner Architektin Susann Wötzel. Als Generalübernehmer zeichnet die B & O Gruppe aus Berlin verantwortlich. Für die Gestaltung des Wohnumfeldes nach Abschluss der Arbeiten konnten die Anwohner_innen ihre Ideen im Rahmen eines frühzeitigen Beteiligungsverfahrens einbringen.
Fotonachweis: B & O Gruppe, Berlin
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