Auf dem ca. 4.000 Quadratmeter großen Grundstück direkt am Zwickauer Platz gelegen, entstehen bis zum Sommer 57 Mietwohnungen mit Größen zwischen 40 bis 110 Quadratmetern. Das Neubauprojekt zeigt, wie die Wohnungsbauförderung des Landes Berlin für sozialverträgliche Mieten eingesetzt werden kann: Die Mieten im Neubau am Agnes-Straub-Weg 22 werden durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt betragen. Das ist weit unterhalb des üblichen Neubau-Mietniveaus von rund 10 Euro pro Quadratmeter. Die Mehrzahl der Wohnungen sind ein bis zwei Zimmer groß, davon sind 16 Wohnungen barrierefrei gestaltet. Da aber auch die Nachfrage von jungen Familien steigt, werden 12 Drei-Zimmer-Wohnungen sowie jeweils 5 Vier- und Fünf-Zimmer-Wohnungen gebaut. Der moderne Ergänzungsbau mit einer Wohnfläche von 3.524 Quadratmetern interpretiert den bestehenden Geschosswohnungsbau der Nachkriegsmoderne neu und ergänzt die vorhandene Infrastruktur: Im Erdgeschoss eröffnet eine renommierte Backfiliale mit Café und Außenterrasse sowie eine 510 Quadratmeter große Kindertagesstätte mit Freiflächen für insgesamt 60 Kinder.
Die südliche Gropiusstadt ist eines der großen degewo-Quartiere. Das Wohnungsbauunternehmen bewirtschaftet dort rund 4.500 Wohnungen. Aktuell befinden sich insgesamt drei Neubauvorhaben in der südlichen Gropiusstadt im Bau. Weitere Bauvorhaben beginnen im kommenden Jahr, bzw. befinden sich mittelfristig in Planung. Bis zum Jahr 2020 will Berlins größtes Wohnungsbauunternehmen bis zu 600 neue Wohnungen im Stadtteil errichten.
„Wir wollten einen Neubau, der die vorhandene Architektur respektiert und sich behutsam in die Umgebung einfügt“ erklärte Benjamin Thiel, Architekt bei degewo und technischer Projektleiter des Bauvorhabens. Weiterhin wird mit dem Neubau barrierearmer Wohnungen am Agnes-Straub-Weg ein Mehrwert für das Quartier geschaffen, der es auch bereits ansässigen Bewohnern im Quartier ermöglicht, ihren Wohnraum an die aktuellen Lebensbedingungen anzupassen. Das Grundstück Agnes-Straub-Weg 22 befindet sich bereits seit mehreren Jahrzehnten im Eigentum von degewo.
Foto: degewo-Richtfest in der Gropiusstadt, Fotografin: Tina Merkau
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