degewo feiert Jubiläum von Köpenicks ältestem Haus

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Das älteste Gebäude in Köpenick wird in diesem Jahr 400 Jahre alt. Am 23. August 2016 wurde das Haus im Besitz von degewo mit der Enthüllung einer neuen Denkmaltafel gewürdigt. Das barocke Fachwerkhaus Alt-Köpenick 36 wurde im Jahre 1616 erbaut und 1728 bedeutend erweitert. Das zweigeschossige Wohnhaus mit einem Seitenflügel links und dem Rest eines vor 1848 errichteten Brauhaus rechts ist Teil des Ensembles Altstadt Köpenick und Einzeldenkmal. Es ist das älteste Haus Köpenicks und das einzige der Stadt, das die Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges überstanden hat. Außerdem gehört es zu den ältesten Häusern im Berliner Raum. In den Jahren 1992 - 94 wurde das Haus vom Eigentümer KÖWOGE, heute degewo, im Rahmen des Förderprogramms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ grundlegend restauriert.

Sehr stolz ist der Heimatverein Köpenick, denn heute wurde im Beisein vieler Gäste feierlich eine neue Denkmaltafel in der Altstadt enthüllt, die ein Bewusstsein für die bemerkenswerten historischen Orte im Stadtteil schaffen soll.

"Ich freue mich, dass sich das älteste Haus Köpenicks im Besitz von degewo befindet und es somit in guten Händen ist. Mit der umfangreichen denkmalgerechten Sanierung in den 1990er Jahren wurde dafür gesorgt, dass das Haus hoffentlich auch noch seinen 500. Geburtstag erleben darf", so Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick.

Stefan Förster, Vorsitzender des Heimatvereins Köpenick: "Ein 400 Jahre altes Haus ist in unserer Region etwas ganz Besonderes. Es ist die Brücke vom 17. Jahrhundert in das dritte Jahrtausend, in dem wir heute leben. Bei Stadtführungen ist es ein gutes Beispiel dafür, wie die Altstadt Köpenick früher aussah und ein bedeutendes Zeitzeugnis."

Insgesamt bewirtschaftet degewo rund 14.000 Wohnungen im Bezirk. Das Haus Alt-Köpenick 36 zeigt dabei die Vielfalt von degewo: Das historische Gebäude gehört genauso zum Bestand des städtischen Wohnungsbauunternehmens wie beispielsweise die Westendsiedlung in Friedrichshagen aus den 1920er Jahren oder die Hochhäuser im Allende-Viertel aus den 1980er Jahren. „Unsere degewo-Mieter wohnen ganz unterschiedlich und fühlen sich überall wohl. Die Vielfalt der Gebäude macht auch den Reiz unserer Arbeit aus", sagte Christian Glaubitz, Leiter des degewo-Kundenzentrums in Köpenick.

„Es ist wichtig, nicht nur alte Gebäude denkmalgerecht nachzubauen, sondern die alten Baumaterialien wie Lehmwickel und den alten Dachstuhl in die Sanierung mit einzubinden“, betont indes degewo-Bauingenieurin Haike Kaufmann, verantwortliche Projektleiterin bei der Sanierung des Hauses. „Wie man mit solider Handwerkskunst den Glanz eines so alten Gebäudes aus einer Ruine wiederherstellen kann, erfüllt mich immer wieder mit Freude und Begeisterung.“

Foto: Stadtleben, Wolfgang Stahr 

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