Im Süden von Neukölln gründen drei Schulen und drei Unternehmen die Zukunftsakademie Gropiusstadt. Schulreform, veränderte Schülerschaft und die wachsende Notwendigkeit von Unternehmen, systematische Nachwuchsarbeit zu betreiben, führen Wirtschaft und Bildung in einem innovativen Modellprojekt bis 2014 zusammen.
Kooperationspartner sind drei moderne Dienstleistungsunternehmen, Berlins größtes Wohnungsunternehmen degewo, die Deutsche Telekom AG und das größte Gesundheitsunternehmen Berlins, Vivantes; aus dem Bildungsverbund Gropiusstadt die Integrierten Sekundarschulen Liebig Schule, Hermann-von Helmholtz Schule und die Gemeinschaftsschule Walter-Gropius. Neu für die Bundesrepublik ist das enge Netzwerkprogramm für Lehrer und Mitarbeiter der Unternehmen, Schüler und Auszubildende. In drei Jahren lernen beide Welten miteinander zu kooperieren, zu denken und zu planen. Insbesondere Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund werden von der siebten Klasse an aufeinander aufbauend auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Partner sind ebenfalls der Bezirk Neukölln, der Senat von Berlin mit der Schulaufsicht, das Quartiersmanagement Lipschitzallee und die Bürgerstiftung Neukölln. Das Projekt wird gesteuert von der telea GmbH und gefördert durch das ESF-Bundesprogramm "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)".
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