"Wir machen unser Quartier in der Gropiusstadt noch ein bisschen bunter. Es ist sehr schön zu sehen, mit wie viel Freude die Kinder und Jugendlichen bei der Sache waren“, sagte degewo-Vorstand Christoph Beck. Die sieben Fliesenkunstwerke am Joachim-Gottschalk-Weg 10 und 12 bestehen aus 546 einzelnen Fliesen, sind jeweils 1 Meter breit und 1,85 Meter hoch. Das Thema der Kunstwerke lautet „Orient“ unter dem Rückgriff auf die Farben des Regenbogens. Dementsprechend sind auf den riesigen Mosaiken vielfältige Orientteppiche entstanden. „Die Schülerinnen und Schüler können stolz auf sich sein. Mit den Kunstwerken haben sie ihre Nachbarschaft ein Stück weit mitgestaltet und für alle sichtbar Spuren hinterlassen“, sagt Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey. „Wie der Regenbogen nach einem reinigenden Regen ergeben die neuen Fliesenmosaike ein atmosphärisch-optisches Phänomen, das mich begeistert“ so Bezirksstadtrat Jan-Christopher Rämer.
Jede der 546 Fliesen ist von Hand bemalt. Sieben Schulen der Gropiusstadt haben sich daran beteiligt, darunter die Janusz-Korczak-, die Hermann-von Helmholtz und die Walter-Gropius-Schule. „degewo hat Fliesen, Farben und Pinsel zur Verfügung gestellt und natürlich die Fassade“, sagte Beck.
Gerade die Vielfalt, die in den vielen verschiedenen Fliesen steckt, macht die Faszination der Werke aus. Seit 2010 hat Berlins führendes Wohnungsunternehmen sieben Fliesenbilder in der Gropiusstadt initiiert. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in die Gestaltung des Wohnumfeldes aktiv mit einzubeziehen.
Fotos: degewo, Fotograf: MARCEL SCHWICKERATH
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