DEGEWO BEZIEHT AB 2012 NUR NOCH ÖKOSTROM

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Die degewo hat für die Jahre 2012 und 2013 erstmals ausschließlich Ökostrom eingekauft. Das Wohnungsunternehmen stellt damit die Hausstromversorgung auf atomstromfreie und CO2-neutrale Energie um. "Wenn wir tatsächlich eine nachhaltige Energiewende in Deutschland einleiten wollen, dann müssen wir auch danach handeln. Mit dem Einkauf von Ökostrom leistet die degewo ihren Beitrag, die ehrgeizigen Klimaschutzziele in Berlin zu erreichen", sagt degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka. Der Stromkostenanteil an den Betriebskosten erhöht sich für den degewo-Mieter um gerade einmal 0,25 Euro im Jahr. Treppenhäuser, Außenanlagen und Aufzüge werden vom 1. Januar 2012 an mit Strom aus regenerativen Energien beliefert. Das Grünstrom-Angebot von Vattenfall umfasst eine jährliche Liefermenge von rund 30 Gigawattstunden. "Der Strom wird in Wasserkraftwerken in Skandinavien erzeugt und dann in das europäische Stromnetz eingespeist", erläutert Großkundenbetreuerin Marika Baier von Vattenfall. Immer mehr Mieter entscheiden sich privat für ein Ökostromangebot und wünschen sich das auch von ihrem Vermieter. Zudem erreicht die degewo durch die Umstellung der Einkaufspolitik einen stabileren Preis für den Hausstrom. Künftig wird monatlich eine kleinere Strommenge eingekauft. Dadurch ist das Unternehmen unabhängiger von den Preisschwankungen an der Leipziger Strombörse.

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 Kerstin Braun
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Braun
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