degewo baut 299 Wohnungen in Biesdorf / Grundsteinlegung für Erweiterung der Joachim-Ringelnatz-Siedlung

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Am 11. Januar 2017 wurde der Grundstein für das erste Neubauvorhaben in Berlin-Marzahn von degewo im Rahmen der Neubauoffensive gelegt. Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, der Bürgermeisterin des Bezirks Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und degewo-Vorstand Christoph Beck starteten gemeinsam die südliche Erweiterung der Joachim-Ringelnatz-Siedlung in Biesdorf-Nord. degewo investiert rund 44 Millionen Euro in den Neubau, der im Dezember 2018 fertiggestellt sein soll.

110 Wohnungen, etwa ein Drittel der Gesamtzahl, wird degewo zu Mieten von durchschnittlich 6,50 Euro/m² nettokalt anbieten. Möglich ist dies u.a. durch den Einsatz von Wohnungsbaufördermitteln des Landes Berlin. Damit kann degewo ihre Neubau-Mieten im Durchschnitt für rund 10 Euro/m² anbieten

Die Joachim-Ringelnatz-Siedlung Süd ist ein weiteres Bauvorhaben innerhalb der Wohnungsbauoffensive des Landes Berlin und ein positives Beispiel für die Sicherstellung von bezahlbarem Wohnraum durch die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen. „Wir brauchen in unserer Stadt vor allem Wohnungen, die sich alle Berlinerinnen und Berliner leisten können. Jede neu gebaute Wohnung zu bezahlbaren Mieten trägt dazu bei. Die degewo engagiert sich beim Wohnungsbau besonders und berücksichtigt dabei auch die Bedürfnisse des Quartiers. Nur dort, wo die Neubauten dem gesamten Quartier einen Mehrwert bringen, werden neuen Mieterinnen und Mieter willkommen sein“, sagte die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher.

degewo ergänzt ihren Wohnungsbestand in Biesdorf-Nord: Auf dem 18.200 Quadratmeter großen Grundstück in der Joachim-Ringelnatz-Straße 2-14 entstehen bis zum Winter 2018 attraktive und bezahlbare Mietwohnungen mit funktionalen Grundrisslösungen und einer Gesamtwohnfläche von rund 20.500 Quadratmetern. Die vier- bis sechsgeschossigen Neubauten werden auf behutsame Weise die bestehende Bebauung ergänzen und das Quartier städtebaulich abrunden. Großzügig gestaltete Grünflächen mit zentraler Mittelachse, die Alt- und Neubauquartier miteinander verbindet, werden einen Mehrwert für das Quartier schaffen. Die bestehende Joachim-Ringelnatz-Siedlung mit 396 Wohnungen und ihren markanten Tonnendächern wurde in den Jahren 1993 bis 1995 von der damaligen Wohnungsbaugesellschaft Marzahn, heute degewo, errichtet.

Als südliche Ergänzung entstehen in der Joachim-Ringelnatz-Straße 2-14 sieben Mehrfamilienhäuser mit 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen und Wohnungsgrößen zwischen 34 und 97 qm. Rund ein Drittel der Wohnungen haben 1 bis 2 Zimmer, zwei Drittel der Wohnungen sind größer, mit drei und vier Zimmern. „Wir gehen mit unserem Wohnungsangebot sowohl auf die demografische Situation des Quartiers, als auch auf den verstärkten Zuzug junger Familien im Bezirk ein“ sagt degewo-Vorstandsmitglied Christoph Beck.

Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle betonte: „Marzahn-Hellersdorf entwickelt als jüngster Berliner Bezirk eine besondere Dynamik: Die Einwohnerzahl im Bezirk steigt seit mehreren Jahren deutlich an. Auch Biesdorf-Nord ist einer der Ortsteile, in dem Wohnungen fehlen, aber noch Flächenpotenziale vorhanden sind. Wir sind froh, dass wir mit degewo einen starken Partner im Bezirk haben, der eigene Baugrundstücke für den Geschosswohnungsbau aktiviert und eine Vielzahl bezahlbarer Wohnungen schafft, denn die erhöhte Nachfrage nach Wohnraum im Bezirk lässt sich langfristig nur durch den Bau neuer Wohnungen lösen bzw. stabilisieren.“

Das Grundstück Joachim-Ringelnatz-Straße 2-14 befindet sich seit vielen Jahrzehnten als Baulandreserve im Besitz von degewo. Weitere Bauvorhaben im Bezirk folgen.

Das Wohnungsbauunternehmen bewirtschaftet rund 18.000 Wohnungen im Bezirk. Bis zum Jahr 2020 will degewo 3.500 neue Wohnungen in verschiedenen Berliner Bezirken bauen, mehr als 1.000 davon in Marzahn-Hellersdorf.

Grafik: Ring-Persp_SüdOst, Bildnachweis: DAHM Architekten + Ingenieure GmbH

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