DARMKREBS-AUFKLÄRUNGSKAMPAGNE WILL MIETER ANSPRECHEN

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Mit der Bitte um Unterstützung wendet sich das Bündnis "Brandenburg gegen Darmkrebs" an die Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften des Landes. "Wir wollen Menschen erreichen, die über 55 Jahre sind, sich aber so gesund fühlen, dass sie normalerweise nicht zum Arzt gehen. Wenn der Patient nicht zum Arzt kommt, gehen wir zum Patienten. Wir wollen dort informieren, wo wir unsere Zielgruppe vermuten", sagt Dr. Dieter Nürnberg, Chefarzt in Neuruppin und Sprecher der Kampagne."Brandenburg gegen Darmkrebs" will den Mieterzeitungen Flyer beilegen, in denen für die Teilnahme an der Vorsorge geworben wird. Die Flyer werden den Mitgliedsunternehmen in der gewünschten Auflage kostenfrei zur Verfügung gestellt, die Verteilung wäre eine Sponsorleistung.Im Land Brandenburg erkranken jährlich rund 1.800 Menschen an Darmkrebs, 700 sterben daran. Durch die Teilnahme an der Vorsorgeuntersuchung sinkt das Erkrankungsrisiko bis zu 90 Prozent.Drei Dinge sollte man tun, um gesund alt zu werden: durch gesunde Ernährung Übergewicht und Diabetes vermeiden durch Bewegung Herz und Kreislauf leistungsfähig erhalten mit Vorsorgeuntersuchungen Krebs verhindern.Die Darmspiegelung ist seit dem Jahr 2002 eine Kassenleistung. Seitdem wirbt die Kampagne "Brandenburg gegen Darmkrebs" um die Teilnahme an der Untersuchung. Dabei haben ungewöhnliche Aktionen wie Arzt-Präsentationen in der Baumarktkette OBI für Aufmerksamkeit gesorgt. Das Land Brandenburg hat mit der Aufklärungsarbeit der Kampagne bundesweit einen Spitzenplatz erreicht. Ein Grund, nicht lockerzulassen.Mehr Informationen sind erhältlich unter www.brandenburg-gegen-darmkrebs.de, für die Bestellung von kostenlosem Material wenden Sie sich bitte direkt die Kampagne, die Sie unter post@bouche-medienservice.de oder Telefon (0331) 2803845 erreichen.