In der Auseinandersetzung um stetig steigende kommunale Gebühren wurde kürzlich in Cottbus eine neues Kapitel begonnen: Wie die Lausitzer Rundschau berichtete, hat die Cottbuser Wohnungsbaugenossenschaft erklärt, den Geldhahn für die Lausitzer Wasser GmbH nicht weiter öffnen zu wollen.
"Wir werden die geforderten erhöhten Trinkwasserpreise nicht zahlen", erklärte GWG-Vorstand Arved Hartlich gegenüber der Zeitung. Die jüngste Gebührenerhöhung schlage pro Haushalt mit Mehrkosten von etwa 80 Euro pro Jahr zu Buche. Das solle gerichtlich geprüft werden. Man sei bereit, das Risiko eines Rechtsstreites einzugehen, so Hartlich. Die Vertreterversammlung der Genossenschaft habe einen entsprechenden Beschluss einstimmig gefasst. Nachdem in einem Gespräch der Geschäftsführungen mit dem Wasserunternehmen keine Lösung gefunden werden konnte, habe auch die kommunale Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH Widerspruch gegen die neuen Trinkwasserpreise eingelegt, so die Zeitung weiter. Man werde weiterhin nur die bisherigen Preise zahlen.