CHEMNITZER WOHNUNGSUNTERNEHMEN LEGEN EIGENES POSITIONSPAPIER ZUM STADTUMBAU OST VOR

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Anlässlich des Neujahrsempfangs der Chemnitzer Wohnungswirtschaft am 28. Januar 2008 haben neun Chemnitzer Wohnungsunternehmen ein umfangreiches Positionspapier zum Stadtumbau Ost vorgelegt. Auf 21 Seiten ziehen die Unternehmen, die gut 40 Prozent des Chemnitzer Wohnungsbestandes bewirtschaften, Bilanz und formulieren Forderungen für die weitere Ausgestaltung des Programms. Ihr Fazit: Angesichts des demografischen Wandels wird der Wohnungsleerstand auch in Chemnitz spätestens ab 2010 wieder deutlich steigen. Zur Fortsetzung des Stadtumbaus könne es daher keine Alternative geben. Hinsichtlich der Fortsetzung des Programms merken die Wohnungsunternehmen u.a. an, dass eine Flexibilisierung der Förderung, eine Altschuldenentlastung für alle abgerissenen Wohnungen sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen allen für den Stadtumbau relevanten Akteuren notwendig seien.Zu den Gästen des Neujahrsempfangs zählten Bundes- und Landtagsabgeordnete, die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, Stadtverordnete, Geschäftspartner, Schwesterverbände sowie BBU und GdW, vertreten durch Dr. Wolfgang Schönfelder und Dr. Angelika Riemer.In seiner Eröffnung wertete Curt Bertram, Vorstandsvorsitzender der Chemnitzer Allgemeinen Wohnungsbaugenossenschaft e.V., das Jahr 2007 als insgesamt erfolgreich und würdigte die Tätigkeit der Stadtumbau GmbH und die Zusammenarbeit mit der Kommune. Zugleich ermunterte er die örtliche Presse dazu, durch eine weiterhin konstruktiv-kritische Begleitung des Stadtumbaus zu dessen Gelingen beizutragen.Oberbürgermeisterin Ludwig zog ebenfalls eine positive Bilanz der Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Darauf aufbauend referierte sie über Ergebnisse und Aufgaben, insbesondere zur Umsetzung der Vision von Chemnitz als Stadt der Moderne. Im Verlauf ihrer Ausführungen machte sie deutlich, wie unverzichtbar die Chemnitzer Wohnungsunternehmen für die Umsetzung dieser Vision im Bereich Wohnen seien. Sie halte diese Aufgabe auch deshalb für unverzichtbar, um Menschen in der Stadt zu halten und neue hinzuzugewinnen.Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Jürgen Keßler von der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der sich mit der Fragestellung auseinander setzte, was Wohnung, Wohnen für Menschen und für ein Gemeinwesen bedeute, wie sich die Vorstellung vom Wohnen über die Geschichte hinweg bis heute verändert und welche Chancen und Möglichkeiten die Wohnungswirtschaft habe, sich diesen ständig verändernden Bedingungen anzupassen.Mitgliedsunternehmen des BBU können das Positionspapier im BBU-Internet herunterladen. Positionspapier

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2154E_Chemnitzer%20gem.%20Positionspapier%20Stadtumbau%20Ost_2008
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