Im Rahmen einer Festveranstaltung in der O2-World wurden am 25. September die Gewinner des diesjährigen GASAG-Zukunftswettbewerbs ausgezeichnet. Das Unternehmen suchte seit April innovative Berliner Klimaschutz-Projekte. Insgesamt wurden 49 qualitativ hochwertige Wettbewerbsbeiträge für den Zukunftswettbewerb eingereicht.
Die Beiträge bieten eine breite Palette an Innovationen und Ideen, die in den drei Kategorien "Architektur und Klima", "Handwerk und Umwelt" sowie "Innovation und Bildung" bewertet wurden. Aus allen eingereichten Wettbewerbsbeiträgen hat eine Fachjury die drei Besten in jeder Kategorie bestimmen. Ihr gehörten u.a. Vertreter der Handwerkskammer Berlin, der Innung SHK Berlin, der Berliner Energieagentur, der Schornsteinfeger-Innung Berlin, der Hochschule für Wirtschaft und Recht sowie der GASAG AG an. Zu den Bewertungskriterien gehörten Aspekte wie Wirksamkeit und Nutzen für den Klimaschutz, Originalität und Neuheitswert, Kosten- /Nutzenrelation sowie die Kreativität und das Engagement des Teilnehmers. Die Erstplatzierten erhielten eine speziell für diesen Wettbewerb von einem Berliner Künstler gestalteten Siegertrophäe sowie ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.In der Kategorie "Architektur und Klima" wurden Bauherren, Architekten und Planer gesucht, die sich durch besonderen Innovationsgeist bei der Nutzung umwelt- und klimaschonender Energie-Anlagen auszeichnen.In der Kategorie "Handwerk und Umwelt" wurden in Berlin tätige Handwerker gesucht, die mit individuellen Ideen zur Absatzförderung von effizienten umwelt- und klimaschonenden Technologien, insbesondere auf Erdgasbasis beitragen. In der Kategorie "Bildung und Innovation" wurden Studenten und Auszubildende gesucht, die sich konzeptionell mit dem Thema Umwelt- und Klimaschutz auseinandersetzen bzw. auseinandergesetzt haben.Zweiten Preis für die Charlottenburger Baugenossenschaft eGIn der Wettbewerbskategorie "Architektur und Klima" wurde die Charlottenburger Baugenossenschaft mit dem zweiten Preis geehrt. Gegenstand des Beitrages war ein aus 17 Häusern bestehender Wohngebäudekomplex den 50er Jahren im Schwendyweg. Die von der Genossenschaft vorgenommene, ganzheitliche Wärmedämmung der Gebäudehülle und der Kellerdecken basierte auf den Werten, die durch Thermografie und Blower Door Test gewonnen worden waren. Ein modernes BHKW liefert mehr als 70 Prozent des Jahresheizwärmebedarfes Die Differenz zur maximale Heizlast wird durch die bedarfsabhängig zuschaltbaren Brennwertkaskaden beigesteuert. Die Pufferspeicher, die an das BHKW und die Brennwertkaskaden angeschlossen sind, funktionieren wie eine hydraulische Weiche wodurch es auch noch zu einer guten Pufferauslastung kommt.Dachflächen der Wohnanlage wurden zur Installation einer Photovoltaikanlage an die Berliner Energieagentur vermietet. Die Modernisierungen werden warmmietenneutral finanziert. Einer prognostizierten Betriebskostensenkung um durchschnittlich 0,87 Euro/ Quadratmeter steht ein üblicher Modernisierungszuschlag von durchschnittlich 0,80 Euro/ Quadratmeter gegenüber. Der Primärenergiebedarf wurde um 78 Prozent gesenkt. Die C02-Einsparung bei der Wärme- und Strömerzeugung beträgt insgesamt 310 Tonnen jährlich.Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.gasagzukunftswettbewerb.de.
Ansprechpersonen