Zusätzlich entstehen eine Kita für 65 Kinder und eine Tiefgarage mit 85 Stellplätzen, die auch Lademöglichkeiten für Elektroautos bereithält, 189 Fahrradstellplätze, ein Gemeinschaftsraum und ein Waschcafé. Der Neubau wird nach dem KfW 55-Standard errichtet, der eine hohe Energieeffizienz und in Folge dessen geringere Heizkosten erwarten lässt. Neben der umweltfreundlichen Bauweise haben die Planer ein besonderes Augenmerk auf barrierefreie Wohnungen gelegt. Zusätzlich werden die Wohnungen mit Solarstrom von den Dächern (sogar Gründächern) versorgt, betrieben wird dieser Mieterstrom durch die Berliner Energieagentur. Alle Gebäude erhalten Aufzüge vom Keller bis zum obersten Geschoss und schwellenlose Zugänge zu Wohnungen und Balkonen. Für 16 Erdgeschosswohnungen ist zudem ein Mietergarten vorgesehen, außerdem gibt es gemeinschaftlich nutzbare Freiflächen. Die neue Bebauung passt sich in die vorhandene Gebäudestruktur ein und ermöglicht so weiterhin eine öffentliche Durchwegung vom Freudenberger Weg zum Henri-Dunant-Platz mit seinen sozialen Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten. Es erfolgt eine Neupflanzung von 42 Bäumen, fünf weitere auf einem angrenzenden Grundstück. Das gesamte Areal wird bis auf den sogenannten dienenden Verkehr komplett autofrei sein.
Berlins Staatssekretär für Wohnen, Sebastian Scheel, sagte: „Guter Wohnraum zu angemessenen Preisen – dafür stehen Wohnungsbaugenossenschaften. Deshalb ist es so wichtig, dass auch Genossenschaften bauen und damit Ihre Bestände erweitern, wie hier am Spektepark mit den 159 neuen Wohnungen der Charlottenburger Baugenossenschaft. Ich hoffe, dass die Genossenschaftspolitik des Senats zu weiteren Erfolgen beitragen wird.“
Carsten-Michael Röding, Mitglied des Vorstandes der Charlottenburger Baugenossenschaft: „Das genossenschaftliche Neubauprojekt CHARLOTTE | Am Spektepark zeigt, wozu Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin in der Lage sind, wenn man sie denn lässt – barrierefreies, nachhaltiges und dennoch bezahlbares Wohnen, gute Nachbarschaften und soziale Verantwortung für das Quartier z.B. durch die Schaffung von Kita-Plätzen. Wann nutzt Berlin das Potential der mehr als 90 Wohnungsbaugenossenschaften?“
Download einer druckfähigne Projekt-Visualisierung unter: https://we.tl/t-Au8r0ZRKcF
Quelle: mbpk Architekten und Stadtplaner GmbH
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